| Thomas Schuler: "Die Dorfbewohner des Big Apple" |
| New Yorker Sidesteps | |
New
York, das Mekka des echten und selbst ernannten Jetsets, wie sieht es wirklich
aus? Was geht hinter der glitzernden Fassade vor sich und wie hat sich
die Stadt in den letzten Jahrzehnten zu dem entwickelt, was sie heute ist?
Thomas Schuler geht diesen Fragen in seinem alternativen Reiseband nach
und schildert in 15 weitgehend selbstständigen Episoden das Leben
in und die Probleme dieser faszinierenden Stadt.
chen Baumeister Robert Moses aus den 20er Jahren noch in gewisser Weise
amüsant, so weckt das Drama über den New Yorker Müll bereits
starke Bedenken. Andere Episoden sind der demographisch-politischen Entwicklung
China- towns oder der Hubschrauber-Plage über den Dächern New
Yorks gewidmet. Natürlich dürfen auch die Wall-Street, die großen
Auktionshäuser und der "New Yorker" nicht fehlen.
Über all diese Themen schreibt Schuler in einem nüchtern-distanzierten
Ton, der bei aller Kritik jedoch die dennoch nicht zu verleugnende Anzie-
hungskraft dieser Stadt dokumentiert.
Wer mehr als die Werbetrommel für "Big Apple" dröhnen hören
will und auch in die Seitenstraßen dieser Metropole einen Blick werfen
möchte, dem sei dieser kleine Band zur Lektüre empfohlen.
Das Buch ist in der Reihe "Lesereisen" des Picus-Verlages unter der
ISBN 3-85452-714-4 erschienen und umfasst 132 Seiten.
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