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Der
kleine Martin mit seiner dicken Eulenbrille ist ein stinknormaler Junge
- bis zu dem Tag, an dem er in der Um- kleidekabine des Schwimmbades von
den Klassenkameraden wegen seines kleinen "Zizi" ausgelacht wird. Nicht
nur sein Zizi ist klein, Martin fühlt sich auch klein und mag sich
eigentlich keinem Machtkampf mit den anderen Jungen mehr aussetzen - wäre
da nicht Anais.
Sie ist das süßeste Mädchen in der Klasse und für
sie übt er sogar das Weitpinkeln. Wer am weitesten pinkeln kann, der
erringt die Gunst des Mädchens. Das meint jedenfalls Adrien, und der
stellt die Regeln auf. Doch in diesem Fall hat Adrien sich gründlich
verrechnet. Anais weiß selbst sehr gut, wer ihr gefällt, und
Lackaffen mag sie schon gar nicht.So geht am Ende der Geschichte Martin als
Sieger hervor, wie die Liebe nicht danch fragt, ob ein Zizi groß
oder klein ist...
Fazit:
Hier wird auf humorvolle Weise ein typisches Jungenproblem aufgearbeitet.
Schon immer hatten die sensiblen Kinder mit den Machos ihren Kampf, und
leider resignieren sie häufig. Nicht so in dieser geschichte, denn
hier gibt es ein starkes Mädchen, das echte Qualität zu schätzen
weiß. Ein Mut- macher für alle zart besaiteten Kinder.
Das Buch ist im Altberliner Verlag unter der ISBN 3-357-00844-0 erschienen.
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