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Monique
wird ermordet aufgefunden. Ihr Verlob- ter, der Journalist Mol- berg, macht
sich auf die Suche nach dem Mör- der. Bei seinen Recher- chen stößt
er auf Porno- filme, in denen Monique mitgespielt haben soll. Kannte er
seine Ver- lobte so wenig, dass er dies nicht gewusst hat? Er kann sich
seine Freundin in diesem billigen Umfeld nicht vorstellen. Die Zimmernummer
eines Hotels in Los Angeles und der Name eines ihm völlig Unbekannten
sind die wenigen Anhaltspunkte, die er hat.
Molbergs Leben wird fortan bestimmt von der Suche nach dem Täter.
Dabei gerät er in die Welt digitaler Bild- und Filmmontagen. Die virtuelle
Welt, in die er immer tiefer eindringt, lässt die Realität -
oder was immer man dafür hält - immer unglaubwürdiger erscheinen.
Die Grenzen zwischen Realität und Fiktion werden fließend,
das Verwirrspiel immer undurchschau- barer, und Molberg weiß zum
Schluss selbst nicht mehr, ob es noch Sinn hat, Widerstand zu leisten oder
sich der virtuellen Welt zu ergeben. Kann man den Nachrichten noch glauben
oder ist alles schon manipuliert? Molberg traut seinen Augen nicht, als
er aus den Nachrichten erfährt, dass er des Mordes an seiner Verlobten
verdächtigt wird. Sensationelle Aufnahmen beweisen die Tat.
Fazit:
Ein spannungsgeladener Thriller über die ver- schwimmenden Grenzen
zwischen realer und virtueller Welt, der dem Leser keine eindeutige Lösung
präsentiert.
Das Buch (267 Seiten) ist im Deutschen Taschenbuchverlag (dtv) unter
der ISBN 3-423-20302-1 erschienen und kostet 17,50 DM.
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