| Susan Madison:"Die Farbe der Hoffnung" |
Susan Madison
beschreibt in diesem Roman eine wohl situierte Familie: Paul Conelly ist ein anerkannter
Wissenschaftler und seine gut aussehende Frau Ruth erfolgreiche Unternehmensberaterin. Die
Conellys verbringen den Sommer mit der Tochter Josie unddem Sohn Will in ihrem
verwunschenen Ferienhaus an der Küste von Maine. Das Leben dort verläuft unbeschwert und
glücklich, nur zwischen Mutter und Tochter kriselt es. Josie fühlt sich unverstanden und
attackiert ihre Mutter ständig. Ihr sind die Eltern zu materialistisch eingestellt, und
auch die Partys der Reichen und Schönen erwecken in Josie nur Widerwillen und Aggression.
Konflikte zwischen Eltern und ihren heranwachsenden Kindern sind jedoch üblich, und so
machen sich Paul und Ruth keine großen Gedanken darüber. Als die Familie an Wills Geburtstag zu einer Segeltour aufbricht,
gerät die heile Welt der Conellys aus den Fugen. Sie geraten in einen Sturm, das Boot
kentert und Josie wird von den Wellen fortgerissen. Die versteckten Vorwürfe über die Schuld an dem Unglück
bleiben unausgesprochen, gären jedoch in allen Beteiligten. Nichts ist mehr wie früher.
Die ehemals glückliche Beziehung zwischen Ruth und Paul hält der Belastung nicht
stand und schließlich verlässt Paul seine Frau.
Am schlimmsten trifft es Will. Er muss erst den Verlust der Schwester verkraften und dann auch noch mit ansehen, wie seine Eltern sich trennen. Und dann schlägt das Schicksal noch einmal zu: Will erkrankt an Leukämie. Werden Ruth und Paul auch ihr zweites Kind verlieren?
Für Will und seine Eltern beginnt ein Kampf ums Überleben - einzig die Hoffnung hält die Eltern aufrecht.
Spannend wie ein Thriller liest sich Susan Madisons Roman. Die großen Themen "Liebe" und "Hoffnung" tragen das Sujet und geben dem Leser reichlich Gelegenheit, sich selbst in dem Romanstoff wiederzufinden.
Das Buch ist im Bertelsmann- Verlag unter der ISBN 3-570-00373-6 erschienen und umfasst 444 Seiten.
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