Christina Schwarz: "Novemberkind"

Ein Roman um zwei Frauen und deren Töchter
 

 

Wie kommt es, dass Ruth von ihrer Tante Amanda und nicht von ihrer Mutter groß gezogen wird? Irgendetwas stimmt nicht mit Amanda, die das Kind zu sehr bemuttert und an sich bindet. Als Ruths Vater Carl schwer verwundet aus dem Ersten Weltkrieg zurückkehrt, erfährt er, dass seine Frau im See ertrunken ist und ihm nur noch seine kleine Tochter geblieben ist. Wieder ist es Amanda, die mit allen Mitteln zu verhindern sucht, dass die Kleine sich zu ihrem Vater hingezogen fühlt. Dennoch kann sie es nicht verhindern, dass Vater und Tochter zueinander finden. Auch Carl empfindet Amandas Verhalten zuweilen als merkwürdig und möchte Genaueres über die Umstände um den Tod seiner Frau erfahren. Warum waren seine geliebte Amy und ihre Schwester Amanda damals von der Farm auf die kleine Insel im See gezogen, um dort den Winter zu verbringen? Wie konnte es geschehen, dass Amy nachts auf den zugefrorenen See lief, einbrach und im kalten Wasser ertrank?

Carl kann und will die Geschichte um den Tod seiner Frau nicht glauben. Amanda jedoch lässt die Wahrheit über die Ereignisse erst heraus, als das Mädchen Imogen auftaucht und selbst in Gefahr gerät.....

Christina Schwarz hat in diesem Buch die Themen Liebe, Enttäuschung und Hass zu einem spannenden Roman verarbeitet, der den Leser lange auf die Folter spannt, bis er die Wahrheit enthüllt.

Das Buch ist in der Reihe btb des Goldmann-Verlages unter der ISBN 3-442-75061-X erschienen und umfasst 380 Seiten.