| Leif Davidsen: "Der Fluch der bösen Tat" |
| Ein Roman über die Verfolgung oppositioneller Intelletueller | |
Die iranische
Schriftstellerin Sara Santanda ist von der Fatwa bedroht. Vier Millionen Dollar sind
demjenigen versprochen, der die junge Frau umbringt. Seit einigen Jahren lebt Sara deshalb
im Untergrund. Doch eines Tages entschließt sie sich, ein öffentliches Interview in
Dänemark zu geben, und schon wird ein Mordkomplott gegen sie geschmiedet. Vuk, Sohn einer serbischen Gastarbeiter-Familie und absolut
skrupellos, scheint der richtige Mann für diesen Auftrag zu sein. Er ist ein Profi im
Geschäft des Mordens und plant seine Tat akribisch. Auf der anderen Seite haben Lise Carlsen, Journalistin und
Vorsitzende des dänischen PEN-Clubs, und der Kriminalbeamte Per Tofflund den Auftrag, die
iranische Schriftstellerin während ihres Aufenthaltes in Dänemark zu schützen. Der Roman schildert in atemberaubender Spannung den Wettlauf
zwischen dem Mörder und der Schutztruppe um Sara Santanda. Er verweist aber auch auf die
Hintergründe und Hintermänner dieses eiskalt geplanten Mordes.
Fast meint man, einen Tatsachenbericht zu lesen, so dicht und gut recherchiert wirkt dieser gar nicht so fiktive Roman.
Das Buch ist im Zsolnay-Verlag unter der ISBN 3-552-05162-7erschienen und kostet 39,80 DM.
|