Die Schlösser der Loire - per Fahrrad erkundet

Ein Bildband des HB-Verlages und ein Radwege-Führer
 

 

Der Fluss der Schlösser und der Lebensart:

Die Loire zieht sich wie eine Perlenkette von Mittel- frankreich bis zur Atlantikmündung. Der Fluss ist dabei die Schnur, die Schlösser der französischen Dynastien die Perlen. Das eher bescheidene, tru- tzige Sully, das gewaltige, prunkvolle Chambord, Stammsitz von Francois I., das repräsentative Schloss von Blois, das elegante, unerreicht klassi- sche Landschloss Cheverny und das Wasser- schloss Chenonceau, das sich wie eine Brücke über die Loire spannt, sind nur einige Beispiele für die Fülle und die Vielfalt der vor-revolutionären königliche Baukultur in Frankreich. Liebhaber dieser die Pracht des "Ancient Regime" widerspie- gelnden Bauten können Wochen mit der Erkun- dung der Loire-Schlösser verbringen. Der vorlie- gende Bildband macht nicht nur bei der Vorberei- tung Lust auf die Reise, sondern liefert auch viele aufschlussreiche Informationen während einer solchen Reise.

Warum nicht mit dem Fahrrad? Dafür gibt es den Radwander-Führer von "Bikeline".

Ganz Sportliche packen die wichtigsten Reise- Utensilien in die Satteltaschen und radeln von Schloss zu Schloss und von Unterkunft zu Unterkunft, bis sie das Ende der Schlössertour bei Nantes oder das Ende der Loire bei St. Nazaire erreichen. Wer auf etwas mehr Komfort Wert legt, legt die großen Strecken per Auto zurück und besucht die Schlösser per Rad. In beiden Fällen ist der Radwanderführer von Bikeline von großem Nutzen. Die Radwege sind bis ins Detail beschrie- ben, man bewegt sich weitgehend auf ruhigen aber asphaltierten Nebenstraßen, meist direkt an der Loire mit Blick auf den Fluss. Nebenbei enthält der Führer auch viele Details über die Orte am Weges- rand und - natürlich - die Schlösser. Auch preis- günstige Unterkünfte werden empfohlen.