| München und Budapest |
| Zwei neue Baedeker-Reiseführer | |
München - mit
"Bairischem Wörterbuch" Vom Einband grüßt die doppeltürmige "Frauen-
kirche" des soeben in zehnter Auflage vollständig überarbeiteten und neu
gestalteten Stadtführers "München" als eine Art Gegenstück zum Hambur- ger
"Michel" und der Berliner "Gedächtniskirche". Deutschlands
drittgrößte Millionenstadt, häufig "Weltstadt mit Herz" genannt, wird so zum
Sinn- bild der Vielgesichtigkeit der Metropole Süd- deutschlands. Auf mehr als 300 Seiten lässt der neue Baedeker ein wahres
Feuerwerk von Informationen auf den Käufer los. Der Inhalt ist zwar wohl geordnet, aber
ohne das allein 18 Seiten umfassende Register wäre mancher Leser vielleicht etwas hilflos
bei der Suche nach Speziellem zwischen Affenturm und Zirkus Krone. 146 aussagekräftige
Fotos, 26 Kar- ten und grafische Darstellungen sowie ein großer Cityplan gehören zur
Ausstattung. 326 Seiten, 15,95 €
Welt-Kulturerbe Budapest Thermalwässern aus 120 Quellen, zwischen 22 und 77 Grad
warm, hoch mineralisiert und reich an Spurenelementen, verdankt die ungarische Haupt-
stadt Budapest ihr Entstehen. Schon die Kelten badeten hier. Die Römer gründeten der
Quellen wegen ihre Niederlassung Aquincum, die zur Hauptstadt der Provinz "Pannonia
Inferior" avan- cierte und 50.000 Einwohner zählte. Magyaren kamen und baden bis
heute, die ungeliebten türki- schen Besatzer suchten Heilung von ihren Leiden, und
zur Zeit der k.u.k.-Monarchie erlebten die Quellen mit prachtvoll ausgestalteten
Badehäusern ihre Blütezeit. Nach wie vor sind die Bäder eine der Hauptattraktionen
Budapests. Doch der für seine 7. Auflage völlig überarbeitete und neu
gestaltete Baedeker "Budapest" verweist auf viele andere Attraktionen, die
jährlich 23 Millionen Besucher anlocken, darunter 3 Millionen Deutsche, und die
ungarische Metropole mit ihren 1,9 Millionen Einwohnern zu den begehrtesten Zielen im
europäischen Städte-Tourismus macht.
246 Seiten, 15,95 €
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