Mats Wahl: "Der Unsichtbare"

Roman über den Rechtsradikalismus unter Jugendlichen
 

 

In dem Jugendkrimi „der Unsichtbare“ von Mats Wahl geht es um das Verschwinden des jungen Hilmer Eriksson. Nach seinem Fußballtraining hatte er noch einen Streit mit seinem Freund Daniel. Hat dieser etwas mit seinem Verschwinden zu tun? Daheim angekommen bemerkt er, dass er das neue Handtuch im Fußballverein vergessen hat. Schließlich ist er noch einmal in den Nachbarort Vallen gefahren, um das Handtuch abzuholen, und wollte um 19.00 Uhr pünktlich zum Fußballspiel wieder daheim sein. Doch im Nachbarort ist er nie angekommen. Nun machen sich seine Familie und seine Freundin Ellen große Sorgen, dass ihm etwas passiert sein könnte. 

Kommissar Fors ermittelt in Hilmers Umkreis. Bei seinen Ermittlungen stößt auf eine Gruppe neonazistischer Jugendliche, die schon des öfteren unangenehm aufgefallen sind. Alle haben vor ihnen Angst, sogar der Schuledirektor verschließt deshalb lieber die Augen. Nur Hilmer hat es gewagt, einen ausländischen Mitschüler in Schutz zu nehmen. Ausgerechnet vor Anneli, der Anführerin der Gruppe. Dies geschah kurz vor seinem Verschwinden. Hat Anneli etwas mit Hilmer Erikssons Verschwinden zu tun? 

Mir persönlich hat das Buch von Mats Wahl sehr gut gefallen, da es gleich sehr spannend beginnt. Die Spannung steigert sich im Verlauf des Geschehens immer mehr. Außerdem ist es eine klare Geschichte, die sich leicht und flüssig lesen lässt. Dieser erstaunliche Roman zeigt, wie schnell es passieren kann, dass sich junge Menschen einer rechtsradikalen Bewegung anschließen. 


Das Buch ist im Hanser-Verlag unter der ISBN 3-446-20045-2 erschienen und umfasst 190 Seiten.

Clara Raudszus (16)