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Françoise Dorner: "Die letzte Liebe des Monsieur
Armand" |
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Ein
einfühlsamer Roman über die Leiden und Freuden des Alters |
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Doch
eines Tages ändert sich alles: im 82er Bus kommt er bei einem
Bemsmanöver in Kontakt mit einer jungen Frau, die rührend um
ihn bemüht ist und ihn nach Hause begleitet. Als er sie in ein
Café einladen will, ist sie durchaus nicht abgeneigt, muss aber
weiter zu ihrer Arbeitsstelle. Doch sie verspricht, den
Cafébesuch an einem anderen Tag nachzuholen. Die kurze Begegnung
ändert Armands Leben gewaltig. Er spürt sich und seine
Umgebung wieder und denkt jetzt häufig an das junge Mädchen
mit dem blauen Faltenrock. Am
nächsten Morgen wird er aktiv. Er beschließt, die junge Frau
zu suchen. Mit Hilfe von Stadtplan und Telefon versucht er, ihre
Arbeitsstelle ausfindig zu machen. Am Nachmittag bricht er wie
Maghellan zur ENtdeckung fremder Erdteile auf. Täglich ist er
fünf Stunden unterwegs und kehr erschöpft nach Hause
zurück. Doch eines Tages trifft er sie wieder zufällig im
Bus, und mit strahlendem Lächeln kommt sie auf ihn zu und fordert
ihn auf, sie in ihrem Geschäft namens "Sirenen" zu besuchen. Er
wagt den Besuch und tatsächlich entwickelt sich zwischen den
ungleichen Partnern eine zarte Freundschaft. Françoise
Dorner beschreibt in ihrem Roman die Einsamkeit des Alters, weist aber
auch einen Weg, der aus der Altersstarre hierausführen kann und
dabei Jung und Alt profitieren lässt. Das
Buch ist im Diogenes-Verlag
unter der ISBN 3-257-06603-6 erschienen und kostet 17,90 € Barbara
Raudszus |
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