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Alfred Komarek: "Die Schattenuhr" |
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Eine Erkundung
der österreichischen Provinz |
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Jetzt gewinnt der Roman an Tempo: schwerverletzt liegt Gerd Gamsjäger im Krankenhaus, und Daniel verspürt heftige Gewissensbisse, da er der Auslöser des Unfalls war. Um die Krankenhauskosten bezahlen zu können, will Gerds Mutter über Daniel ein Messer aus prähistorischer Zeit zu Geld machen. Außerdem gibt es noch eine alte Zeitung, die über weitere, noch unentdeckte prähistorische Gegenstände in dem Gebiet des "Alten Grubenoffens" spekuliert. Doch Daniels Versuche, besagtes Messer gewinnbringend zu verkaufen, enden vorerst bei einer unseriösen Adresse, wo man den Wert des Fundes herunterspielt und gleichzeitig mehr über den Fundort wissen will. Durch diese zusätzlichen Schwierigkeiten gewinnt die Handlung eine gewisse Spannung. Der
Roman erzählt viel über die österreichische Region des
Ausseerlandes, wobei die örtlichen Gegebenheiten und der
historische Hintergrund auf Tatsachen beruhen. Leider gewinnt der
Protagonist Daniel Käfer wenig Erkenntnisse, die seinem eigenen
Leben mehr Struktur verleihen würden, und der Leser sucht am Ende
vergeblich nach einer Botschaft, die diesem
Buch
über die Schilderung von Land und Leuten der Region hinaus eine
handfeste Aussage verleihen würde. Das
Buch ist im Diogenes-Verlag
unter der ISBN 3-257-23567-8 erschienen und kostet 9,90 € Barbara
Raudszus |
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