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Martin Suter: „Der letzte Weynfeld“ |
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Roman über
einen unerwarteten Lebensumschwung |
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Adrian Weynfeldt, wohlsituierter Kunstexperte und
Junggeselle, gerät unversehens in eine hochdramatische Situation.
Die junge Frau, die er an diesem Abend kennengelernt und mit nach Hause
genommen hat, hängt mitten in der Nacht mit offensichtlichen
Suizidabsichten am Balkongeländer. "Reden" - fällt ihm ein,
immer weiter reden, um die junge Frau von dem geplanten Freitod
abzuhalten. Doch er spürt nur Gleichgültigkeit und
Sprachlosigkeit. Die junge Frau erkennt, wie hilflos Adrain der
Situation gegenüber steht, und ruft ihm zu "nenn mir einen Grund,
nicht loszulassen!". Da merkt Weynfeldt, wie sich seine Augen mit
Tränen füllen und sich ein Schluchzer aus seiner Brust
löst. jetzt verkehrt sich die SItuation: die junge Frau gibt ihren
Suizidplan auf, führt den weinenden Mann zum Bett und heult
ebenfalls los.Dieser dramatisch-skurrile EInstieg in eine Beziehung mutet höchst ungewöhnlich an. Doch Lorena - so heißt die junge Frau - hat noch viele weitere Überraschungen parat, die den biederen Mitfünfziger Adrian mit aller Macht aus seinen eingefahrenen Gleisen schleudern. Er, dessen Bekanntenkreis aus den Freunden seiner Eltern besteht, hat plötzlich den Mut, sich auf gewagte Abenteuer einzulassen. Sein Leben, das kaum Veränderungen kannte, wird kräftig durcheinander gewirbelt, doch der Gewinn wird beachtlich sein. Ein spannender, psychologisch gut aufgebauter Liebesroman abseits aller ausgetretenen Pfade - ein echter "Martin Suter" eben, der hält was er verspricht. Das Buch ist im Diogenes-Verlag unter der ISBN 978-3-257-86170-9 erschienen und kostet 19,90 € Barbara Raudszus |
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