Miriam Pharo: "Schlangenfutter"

                                                                    
 November 2009 Ein Science-Fiction Krimi mit Albtraum-Charakter
 









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BuchumschlagMan schreibt das Jahr 2066, die Umweltkatastrophe hat die einstigen blühenden Hansestädte im Norden verschwinden lassen. Das Ganze mutierte zur Megacity Hanseapolis mit über 20 Millionen Menschen, die abgeschottet und hochtechnisiert, aber unter tristen Umständen leben. In dem Zukunftsthriller „Schlangenfutter“ schildert die Autorin Miriam Pharo sehr plastisch, wie das Ermittlerteam Louann Marino und Elias Kosloff vom Morddezernat von Hanseapolis versucht, einen Mord aufklären. Verwoben ist der Plot mit anderen Handlungssträngen, die den Leser auch an ganz andere Orte der Welt führen.

„Schlangenfutter“ ist Science Fiction, aber von der sehr lesbaren Sorte – ohne irgendwelche frei schwebenden Raumschiffe. Heutige Technologien sind intelligent in die Zukunft extrapoliert worden, der Leser kann sich durchaus vorstellen, dass es so im Jahr 2066 zugehen wird. Miriam Pharo weiß spannend und raffiniert zu erzählen, schafft Atmosphäre, entwickelt eigenständige, interessante Charaktere und ein stimmiges Szenario. Es ist der Erstling der Autorin, bald kommt die Fortsetzung von „Schlangenfutter“ auf den Markt. Man darf gespannt sein und Miriam Pharo viele Leser wünschen.


Das Buch ist im
ACABUS Verlag erschienen, umfasst 248 Seiten und kostet 16,90€


Alexander Hoffmann



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