U.P.M. Sender: "Der falsche Nachfolger"

                                                                    
 Juni 2010 Ein Buch über Mobbing in Führungskreisen
 

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BuchumschlagMobbing ist in der Angestelltenwelt leider weit verbreitet. Weniger bekannt ist, dass auch im Top-Management kräftig gemobbt wird – das „Boss-Mobbing“ gilt schon als eigenständiges Phänomen.

Im jetzt erschienenen Roman „Der falsche Nachfolger“ schildert der Autor M. Sender in Anlehnung an eine wahre Begebenheit, wie ein Unternehmensvorstand mit tadelloser Karriere nach der Pensionierung von seinem jungen Nachfolger, der vom eigenen Versagen ablenken will, gemobbt wird. Die Intrige gelingt, plötzlich steht der Held des Romans vor den Scherben seines Berufslebens. Er muss mit Hausdurchsuchungen leben, unangenehmen Verhören bei der Polizei und einem langwierigen, nervenzehrenden Gerichtsverfahren. Alte „Freunde“ auch aus dem Rotary-Club lassen ihn ebenso im Stich wie der Aufsichtsrat, der sich feige aus seiner Verantwortung stiehlt. Der Protagonist wird krank, Halt vermittelt am Ende nur noch die Familie.

Wie es ausgeht, sei hier nicht verraten. Aber „Der falsche Nachfolger“ ist ein ebenso unterhaltsam wie spannend geschriebenes Lehrstück über den Verfall tradierter Tugenden in der Wirtschaft,  über mangelnde Moral in schwieriger Zeit. Kritisch beleuchtet wird vor allem eine junge Managergeneration, die wenig von nachhaltiger Entwicklung und vom sorgsamen Umgang mit den Mitarbeitern hält. Sehr empfehlenswert!

U.S.P.M. Sender
„Der falsche Nachfolger“
Bod-Verlag
ISBN-Nr. 978-3-8391-5631-5
19,95.-€

Alexander Hoffmann


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