Etwas andere Weihnachtsgeschichten

 

Schon seit Sommer haben die Schokoladen-Nikoläuse die Osterhasen abgelöst, im Supermarkt schallt uns zwischen Werbung für "Sweetie-Shirts" und dem heutigen Wurst-Angebot schmalzige Weihnachtsmusik entgegen, und unsere Mitmenschen hetzen mit wirrem Haar und irrem Blick durch die Stadt - auf der Jagd nach den letzten Geschenken.

Ist es da nicht angenehmer, mit einer heißen Tasse Tee und einem gutem Buch der allgemeinen Hektik zu entfliehen?

Der Buchtitel "Gedanken zu Weihnachten" mag zunächst den Anschein erwecken, der Autor sei ein Moralapostel, der uns mit erhobenem Zeigefinger an die alten Zeiten und Gebräuche erinnert - oder man hat das Gefühl, dies sei das Werk einer autonomen Selbstfindungsgruppe.

Tatsächlich aber haben Menschen aus den unterschiedlichsten Schichten, aus Politik und Gesellschaft niedergeschrieben, was sie mit Weihnachten verbinden. Mal sind es Erinnerungen an die Kindheit, Traditionen und familieninterne Gebräuche, ebenso aber auch amüsante Anekdoten, in denen sich mancher wiedererkennen wird. Zu den Autoren zählen unter anderem Ingmar Bergman, Heinrich Albertz und Rita Süssmuth.

Wäre das nicht eine Alternative?

Das Buch "Gedanken zu Weihnachten" ist im Wichern-Verlag erschienen.