| Mary Hoffmann: "Sonne, Mond und Sterne" |
| Illustrationen: Jane Ray | |
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Schon immer waren dier Menschen fasziniert vom Sternenhimmel, von der Sonne und dem Mond und schon immer rätseltend sie über die Bedeutung der Gestirne.
Die Ägypter beispielsweise glaubten, dass sie nach dem Tod am Himmel als Stern wiedergeboren werden. In Südamerika brachten die Maya und die Azteken der Sonne Menschenopfer dar, da sie glaubten die Sonne benötge das Blut von Menschen, um sich fortbewegen zu können. Aber auch im europäischen Kulturkreis gibt es noch viele Sprichwörter, die mit der Sonne zu tun haben, wie beispielsweise:"Lass die Sonne nicht über deinem Zorn untergehen" oder "Hole das Heu ein, solange die Sonne scheint."
In der kleinen Mondkunde erfahren wir, dass die Angelsachsen den Mond jeden Monat anders bezeichneten (Wofsmond im Januar, Wiesenmond im Juli usw.). Die Indianer hatten wiederum viele hundert Namen für den Mond. Der Dichter Alexander Pope meinte der Mond sei das Zuhause aller verlorenen Dinge.
Natürlich ranken sich viele Geschichten um den Mond wie "Der Hase im Mond" von den Hindus, oder "Der Käse im Teich" eine Sage aus England. Auch den Sternen ist in diesem informativen Bilderbuch ein Kapitel gewidmed. Die interessanten Texte werden von farbenprächtigen, märchenhaften Illustrationen begleitet und lassen dieses Buch zu einem wahren Schatz um den Themenkreis Sonne, Mond und Sterne im Himmel werden.
Fazit:
Ein informatives Kleinod über die Welt der Sagen und Legenden des Himmels opulent illustriert von Jane Ray.
Für Kinder ab 8 Jahren und deren Eltern und Großeltern gleichermaßen anregend.
Das Buch ist im Gerstenberg -Verlag erschienen (ISBN 3-8067-4265-0) und kostet 39,80 DM.
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