| Lindsay Maracotta: "Der Club der toten Mütter" |
| Eine Groteske über die Hollywood-Gesellschaft | |
Lindsay Maracottas Roman "Der Club der toten Mütter" gestattet einen Blick hinter die die Kulissen der Hollywood-Schickeria. Behängt mit Markenklamotten und Accessoires, wohnend im Designer-Ambiente, zieht jeder, der dazugehören will, seine Show ab.
Zur Zeit sind Kinder "in". Wer keine eigenen hat, adoptiert eines aus China. Auch Julia Prentice hat ein kleines chinesisches Mädchen adoptiert und schwimmt auf der "In-Welle" mit, bis sie eines Tages tot im Swimming-Pool der Nachbarin aufgefunden wird. Diese - im Roman die Ich-Erzählerin - wird natürlich verdächtigt und gerät zwischen die Mühlsteine der polizeilichen Ermittlungen. Doch couragiert, wie sie nun einmal ist, macht sie sich selbst auf die Suche nach dem Mörder. Dabei kratzt sie am äußeren Schein der Glamour-Welt und deckt gnadenlos abr durchaus humoristisch die kaputte Welt der Stars auf. Eine zweite Hollywood-"Mum" muß noch sterben, bis endlich klar wird, wer hier sein Unwesen treibt.
Fazit:
Ein flott geschriebener Roman, voller Spannung und Ironie, der am Glamour der Hollywood-Szene kratzt.
Das Buch (352 Seiten) ist unter der ISBN 3-7951-1638-4 im Schneekluth-Verlag Otto erschienen und kostet 39,90 DM.
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