| Magliane Samasow: "In Teufels Küche" |
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Eine Trainerin in der Kunst der Selbstverteidigung ist für einen Kurs für Frauen in einem ländlichen
Volkshochschulheim engagiert worden. Sie ist lesbisch und bekennt sich dazu, sucht in diesen Kursen auch mal nach einem neuen Gesicht, obwohl die Arbeit im Mittelpunkt steht. Schon die Anfahrt mit dem Zug ist stressig, und kaum hat sie noch abends ihre Frauengruppe begrüßt, wird sie beim Betreten ihres Zimmers von einem Mann mit mörderischer Absicht angefallen. Ihr Beruf ist sein Pech. Sie fesselt den kurzzeitig Bewußtlosen und schleift ihn ins Foyer hinter die Theke, nur um am nächsten Morgen zu erfahren, daß der Mann tot im eigenen Blut liegt.Noch während sie mit und ohne Polizei über den Grund nachgrübelt - hier kennt sie keiner und ein Motiv ist auch nicht zu erkennen - wird der zweite Mordanschlag auf sie verübt, den sie ebenfalle erfolgreich abwehrt.
Jetzt beginnt sie, zusammen mit der Polizei die Sache methodisch zu untersuchen, und erhält als Personenschutz eine attraktive(!) junge Polizistin.
Damit ist das Plot gestellt und die Auflösung kann ihren Gang bis zum natürlich erfolgreichen wenn auch knappen Ende nehmen. Kriminalistisch ist die Handlung nicht besonders originell und läßt sich auf das alte Motto "Cherchez la femme" - pardon - "l´homme" reduzieren. Aufschlußreich wenn auch nicht unbedingt ein Zeichen von Qualität ist die Tat
Das Buch ist im Klein & Blechinger Verlag unter der ISB 3-927658-35-9 erschienen und kostet 39,80 DM.
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