| Peter Mayle:"Trüffel-Träume" |
| "Jargon"-Krimi um eine Delikatesse | |
Trüffel
sind das absolute Highlight auf dem Speise- plan des Fein- schmeckers.
Doch leider sind sie Kostbarkei- ten, die mühsam aufzuspüren
sind und daher sehr teuer gehandelt werden.
In Peter Mayles Roman "Trüffelträume" geht es um den Traum
der Trüffelherstellung und der Riesengewinne. Alles fängt ganz
harmlos an: Mr. Bennett, ein Engländer, genießt ein Leben des
Müßiggangs in der Provence. Leider ist sein Bankkonto nicht
dick genug, um sich den feinen Genüssen hinzugeben.. Deshalb beschließt
er eines Tages, eine Anzeige aufzugeben, in der er eine abwechslungsreiche,
nicht alltägliche Arbeit sucht. Er ist für alles zu haben außer
für eine Heirat.
Tatsächlich wird ihm bald ein Traumjob angeboten. Nun schwelgt
er in Champagner und wohnt in einem Luxushotel in Monte Carlo. Nach einiger
Zeit stellt sich allerdings heraus, dass die Sache einen Haken hat, und
Bennetts Wohlleben endet in einer Jagd auf Leben und Tod, bei der Polizei
und Mafia seine Gegner sind.
Der Roman ist recht spannend geschrieben und greift das ausgefallene
Thema der Trüffelherstellung auf. Leider versucht sich der Autor zu
häufig in albernen und dilettantischen Wortspielereien, die witzig
sein sollen aber eher unangenehm aufstoßen.
Fazit:
Das Buch ist im Verlag Droemer-Knaur unter der ISBN 3-426-19375-2 erschienen
und kostet 39,90 DM. |