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Manni
Koschinsky ist neu in der Stadt. Er ist ein eher angepasster Jugendlicher
und beobachtet seit Tagen die Clique um Vito. Das sind die coolen Typen,
die nichts anficht, die das Leben geniessen und den Erwachsenen das Hinterteil
zeigen. Manni würde zu gerne auch dazugehören, doch die
Gruppe bemerkt ihn nicht einmal. Da stiehlt er seiner Mutter - einer Deutschlehrerin
- die nächste Deutschklausur.
Mit diesem Geschenk will er sich bei Vito beliebt machen, denn Vito
benötigt dringend eine gute Deutschnote.
Auf einer Party bei Vito zu Hause ist Manni das erste Mal dabei und
lernt die Clique kennen: Eum, Vitos persönlichen Lakai, und Betti,
Eums Freundin. Eine Band sorgt für die richtige Musik und es wird
kräftig gezecht und geraucht. Vito vergeht sich im Bad an Eums Freundin
Betti und Manni wird ungewollt Zeuge dieses Aktes.
Immer tiefer geraet er in den Sog dieser hemmungslosen Clique und wird
schliesslich sogar in einen Raubüberfall verwickelt, bei dem er selbst
den Tankstellenbesitzer mit einem Auto überrollt. Was anfangs wie
ein wildes Spiel aussah, ist jetzt bitterer Ernst geworden, und Manni steckt
mittendrin in diesem Sumpf. Längst schon ist der Lack an seinem Idol
Vito abgeplatzt. Immer mehr durchschaut er diesen kleingeistigen Macho,
und am Ende steht er vor der Entscheidung, sich seinem Idol entgegen zu
stellen.
Fazit:
Peter Schwaiger ist ein intensiver Roman über das Erwachsenwerden
gelungen. Spannend wie ein Kriminalroman kommt die Entwicklungs- geschichte
des Jugendlichen Manni daher. Faszinierend werden seine Gefühlswelt,
sein einstürzendes Gedankengebäude und seine neu gewonnenen Erkenntnisse
zu einem Ganzen verwoben. Die plastischen und prägnanten Metaphern
verdeutlichen die jugendliche Gefühlswelt überzeugend..
Das Buch ist im Haymon-Verlag, Innsbruck, unter der ISBN 3-85218-302-2
erschienen und umfasst 190 Seiten.
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