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Wer heute durch Presse und andere Publikationen geht, wird feststellen, dass Grammatik und vor allem die Interpunktion immer schludriger, ja geradezu chaotisch werden. Jetzt rächt sich offensichtlich das jahrelange "laisser faire" in den Schulen, das die Pflege der Sprache geradezu als reaktionären Akt betrachtete. Wer mehr zu Details einer korrekten deutschen Sprache wissen möchte, sollte künftig den beigefügten Link nutzen.

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Dezember 2007


Paul Ingendaay schildert in "Warum du mich verlassen hast" die Nöte eines Scheidungskindes


Sven-Eric Bechtolf sinniert in "Vorabend " über Wagner, dessen "Rheingold" und sich selbst


In "Scoglio Pomo" des österreichischen Autors Fritz von Herzmanovsky-Orlando geht die k.u.k-Monarchie auf besonders groteske Art zugrunde.





November 2007


Robert Menasse ironisiert in "Don Juan de la Mancha" den modernen Verführer


Anne B. Ragde erzählt in "Das Lügenhaus" eine düstere Familiengeschichte


Yan Lianke arbeitet in "Dem Volke dienen" die Zeit der chinesischen Kulturrevolution satirisch auf.


Thomas Glavinic betreibt in "Das bin doch ich" eine selbstkritische Nabelschau


Als Führer durch Frankfurts Wasserhäuschen versteht sich das Büchlein "Die unteren Zehntausend".


Nele Neuhaus hat mit "Mordfreunde" einen spannenden Regionalkrimi geschrieben.


Oktober 2007


Thomas Brussig beschäftigt sich in "Schiedsrichter Fertig" mit einem außergewöhnlichen Beruf


Hans-Ulrich Treichel entlarvt in "Der Papst, den ich gekannt habe" Selbstbespiegelung und Egomanie.


Philippe Besson interpretiert in "Nachsaison" ein berühmtes Bild literarisch


Daniel Kehlmann greift in seinem Roman "Beerholms Vorstellung" thematisch sehr hoch


Alfred Komarek beschreibt in "Die Schattenuhr" die Welt des österreichischen Ausseerlandes


Michel Houllebecq zeichnet in "Gegen die Welt, gegen das leben" ein Portrait des Schriftstellers H.P. Lovecraft.


Marek Krajewski schildert in seinem Krimi "Die Gespenster von Breslau" die dunkle Zeit nach dem Ersten Weltkrieg


September 2007


Ian McEwan prangert in "Am Strand" die Prüderie der 60er Jahre an.


Françoise Dorner thematisiert in "Die letzte Liebe des Monsieur Armand" das Alter


Anke Behrend schildert in "Fake off" auf drastische Weise ihre Erfahrung mit Internet- Partnerbörsen....


Vikram Chandra schildert in "Der Gott von Bombay" das heutige Indien und speziell Bombay


O.P. Zier rechnet in "Tote Saison" mit der Politik in Österreich ab.





August  2007


Amélie Nothomb rechnet in "Mit Staunen und Zittern" mit der japanischen Arbeitswelt ab.


Ingo Schulze lässt in "Neue Leben" die Zeit der Wende in der DDR wieder aufleben.


Ilija Trojanow lässt im "Weltensammler" Indien, Arabien und Afrika lebendig werden.


In Donna Leons Krimi "Wie durch ein dunkles Glas" geht es um Umweltverschmutzung


Juli 2007


Cormac McCarthy beschreibt in "Die Straße" die Geschichte einer endzeitlichen Wanderung


Valentina Maran kennt in "Haut an Haut" keine erotischen Tabus


Amélie Nothomb greift in "Reality Show" voyeuristische Fernsehsendungen an.


Norbert Müller entlarvt in "Easy Deutschland" Eitelkeiten und Größenwahn einer ganzen Generation


Doris Dörrie nimmt in ihrer Groteske "Und was wird aus mir?" Hollywood aufs Korn


In "Dr. Sex" verarbeitet T. C. Boyle Leben und Wirken des Dr. Kinsey zu einem Roman.


Der zweite Band des Kettenromans "Es geschah in Berlin..." von Sybil Volks spielt im Jahr 1912


Fred Vargas erzählt in "Die dritte Jungfrau" eine spannende Kriminalgeschichte


Ange Zhang berichtet in "Rotes Land - Gelber Fluss" über seine Erlebnisse während der chinesischen Kulturrevolution.


Manfrede Mai bringt jungen Lesern die "Europäische Geschichte" in dem gleichnamigen Buch nahe.
Juni 2007


Jonathan Lethem schildert in "Du liebst mich, du liebst mich nicht" die Irrungen und Wirrungen junger Leute in Los Angeles


Der Suhrkamp-Verlag hat Walter Benjamins Aufsatzu "Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit" neu herausgebracht


Ein neuer Bildband präsentiert Frankfurt a. M. als "wohnbare" Stadt



Mai 2007


Christoph Hein thematisiert in "Frau Paula Trousseau" die Situation des Künstlers in der Gesellschaft


In ihrem Roman "Arlington Park" beschreibt Rachel Cusk die Nöte der (Haus-)Frauen.


In "Cheers" erzählt Ursula Lobert groteske Geschichten über Beruf und Beziehungen


Uwe Timm porträtiert in "Der Freund und der Fremde" ein Opfer staatlicher Gewalt


Simon Singh erzählt in "Big Bang" die Geschichte der Kosmologie.



April 2007

Buchumschlag

Louis Begley reflektiert in "Ehrensachen" über das Leben eines Juden in den USA

Buchumschlag

Jonathan Franzen präsentiert in "Unruhezone" eine ungewöhnlich ehrliche Autobiographie




März 2007

Leon de Winter thematisiert in "Place de la Bastille" Identität und Geschichte


Mozart

Irshad Manji rechnet in "Der Aufbruch" mit dem Islam ab.

Mozart

Kurt Palm beantwortet in "War Mozart ein Genie?" ungewöhnliche Fragen zu Mozart.

Christian Rickens rechnet in "Die neuen Spießer" mit der neo-konservativen Bewegung ab.



Arkadij Babtschenko berichtet in "Die Farbe des Krieges" aus der Hölle der russischen  Armee.

Imre Kertész legt mit "Dossier K." eine ungewöhnliche Autobiographie vor.




George Steiner geht in "Warum Denken traurig macht" auf elementare Probleme des menschlichen Geistes ein.

Thomas L. Friedmann geht in "Die Welt ist flach" der Globalisierung auf den Grund



 

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