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Der deutsche Schriftsteller mit dem italienischen Namen lebt seit längerem in venedig und kennt diese Stadt mit all ihren Besonderheiten und weniger schönen Seiten, die ein Tourist entweder nie zu sehen bekommt oder geflissentlich übersieht. In dem vorliegenden Hörbuch beschreibt Salvatore in liebevoll-ironischen Tonfall die Hintergründe um den Brand der "Phenice", der Oper von Venedig, und vor allem das Drama um den Wiederaufbau der alt-ehrwürdigen Oper. Nebenher widerlegt er noch einige gängige und gerade bei Touristen beliebte Klischees über die Oper, Venedig sowie seine Bewohner.
Eine andere Geschichte beschäftigt sich mit dem berühmten venezianischen Karneval, der ursprünglich auf die Pest zurückzuführen ist und heute leider nur noch künstlich aufrecht erhalten werden kann. Auch hier zeigt Salvatore einen unbestechlichen Blick auf seine zweite Heimat und lässt sich nicht durch falschen Lokalpatriotismus blenden.
Weitere Erzählungen handeln von "Venedigs Weg in die Wüste" sowie von den Gäarten Venedigs. Alle Geschichten werden von Markus Hering gelesen, der den ironischen Unterton ohne jegliche Häme intoniert. Auf diese Weise bleiben auch Entlarvungen venezianischer Schlamperei immer liebenswert.
Das Hörbuch besteht aus zwei CDs mit einer Gesamtlaufzeit von über zwei Stunden und ist in der Reihe PICUS-Lesereisen unter der ISBN 3-85452-654-7 erschienen.
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