| Edgar Allen Poe: "Der Streit mit der Mumie" |
| Zwei Erzählungen des amerikanischen Okkultisten | |
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In der ersten, "Der Streit mit der Mumie", erhält eine Gesellschaft von Medizinern und Altertumsforschern Zugriff auf eine ägyptische Mumie. Bei der fachgerechten Entblätterung dieses archäologischen Fundes erwachte das Objekt der Untersuchung unerwartet zum Leben und stellt seine Peiniger mit unerwartet scharfen aber wohlgesetzten ägyptischen Worten zur Rede. Nach erstem Erstaunen beginnt die Gesellschaft, den unerwarteten Zeitzeugen einer vergangenen Epoche über seine Zeit und seinen Eindruck der aktuellen Epoche (19. Jahrhundert) zu befragen. Aus dieser Situation entwickelt Poe eine Abrechnung mit den echten und vermeintlichen Errungenschaften der Neuzeit, da der Zeitreisende zu Medizin, Mechanik und Metaphysik des 19. Jahrhunderts messerscharfe und - natürlich - entlarvende Kommentare zum Besten gibt. Für den heutigen Leser, der aus den Medien härteren Tobak gewohnt ist, wirkt die dabei sich herauskristallisierende Kritik eher gemäßigt, wenn nicht gar hausbacken. Für die damalige, wesentlich fortschrittsgläubigere Zeit muss sie jedoch schon recht forsch geklungen haben. Die zweite Erzählung, "Die Sphinx", handelt von der Erscheinung eines Ungeheuers während der Zeit einer Cholera-Epedemie und führt den Leser kurzfristig in eine Welt jenseits der Realität, bis sich das Ungeheuer als die verzerrte Version eines Insekts herausstellt. Doch auch hier spielt der Autor eine Zeitlang mit dem Entsetzen vor dem Ungeheuerlichen, ehe er die Auflösung präsentiert. Sie besteht aus 1 CD mit einer Spieldauer von ca. 69 Minuten ist im Verlag Audiobuch unter der ISBN 3-89964-143-4 erschienen. |