| Ken Follett: "Die Säulen der Erde" |
| Ein Hör-Epos über das englische Mittelalter und den Kathedralenbau | |
Ken Follett kennt man eigentlich nur als Autor zeitgenössischer Thriller. In dem Roman "Die Säulen der Erde" hat er sich jedoch einem historischen Thema zugewandt, nämlich dem englischen Mittelalter zwischen 1123 und 1180. Im Mittelpunkt stehen dabei die Baumeister der Kathedralen sowie die weltlichen und klerikalen Machthaber der damaligen Zeit. In epischer Fülle schildert Follett gut 50 Jahre aus dem Leben eines Klosters und der dazugehörigen Menschen - Mönche, Bischöfe, Baumeister, Frauen und Kinder.
Der Roman beginnt im Jahre 1123 mit der Hinrichtung eines Unschuldigen. Seine Freundin bringt kurz danach einen Jungen zur Welt, der sich später zu einem genialen Baumeister entwickelt und die erste britische Kathedrale nach gotischer Bauart erbaut. Parallel dazu schildert Follett das Leben eines anderen Baumeisters zu dieser Zeit, der durchs Land wandert und sich dem Kirchenbau verschrieben hat. Die Wege der beiden kreuzen sich und daraus erwächst so etwas wie eine Großfamilie mit vielerlei menschlichen Beziehungen von Liebe bis zum Haß.
Über diesen einfachen Menschen schweben die mächtigen Bischöfe und Barone, die nicht nur gegeneinander kämpfen, sondern auch das Volk eins ums andere Mal skrupellos zur Geisel ihrer Machtpolitik machen und nicht vor Mord und Brandschatzung zurückschrecken.
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