Auf der Suche nach dem "Savoir Vivre"


 

Ein Portrait der südlichen Champagne und ihrer "Hauptstadt" Troyes


"Leben wie Gott in Frankreich" - das ist es doch, was deutsche Urlauber immer wieder in das Land zwischen Alpen und Atlantik, zwischen Mosel und Mittelmeer zieht. Sie suchen etwas, das sie im nüchternen Deutschland so nicht finden - das "savoir vivre". Erstaunlicherweise kommt dieses Frankreichgefühl sehr schnell auf, kaum dass man die Grenze bei Saarbrücken überschreitet; eigentlich sogar schon vorher, wenn die französischen Ortsnamen auf den Autobahnschildern erscheinen. Im Vergleich zu Deutschland verläuft hier das Leben in einem gemächlicheren Tempo. In der Brasserie oder im Café sitzen heißt dann auch immer Zeit und Geduld mitbringen, denn es kann durchaus vorkommen, dass der Kellner noch ein längeres Schwätzchen mit einem seiner Stammkunden zuende führen muss. Hier nimmt man sich die Zeit zum Reden, denn deswegen geht man ja schließlich ins Café. Auch mittags gönnt sich der Franzose eine Auszeit von 12 bis 14 Uhr, denn sein Menü mit drei bis vier Gängen möchte er in aller Ruhe genießen.

Ankunft in TroyesAnkunft in Troyes

 Die liebevoll restaurierte Fachwerkstadt Troyes ist immer eine Reise wert. Vom Rhein-Main-Dreieck benötigt man per Auto etwa fünf Stunden bis dorthin, durchgehend auf Autobahnen mit annehmbaren Nutzungsgebühren. Die Alternative gebührenfreier "Routes Nationales" empfehlen wir nur Autofahrern, die sich die Landschaft auf dem Wege dorthin ansehen wollen, dann allerdings nicht unbedingt als Tagestour. Fährt man mit dem Auto, kann man nach der Ankunft in Troyes gleich mit der ersten Entspannungsübung im "Le Bistroquet" beginnen. Das ehemailige Kino wurde in ein atmosphärisches Restaurant umgewandelt und das Mittagsmenü ist so verlockend, dass man etwas mehr Zeit dafür einplanen sollte. Als Apéritif gehört der "Coup de Champagne" zum Pflichtprogramm, befinden wir uns doch hier in Troyes im wahrsten Sinne des Wortes im Champagnerkorken. Die Hauptstadt der "Aube de Champagne" hat sich wohl so mit der Champagnerherstellung identifiziert, dass ihr Stadtzentrum die Form eines Champagnerkorkens angenommen hat. Inspiriert von Duft und Leichtigkeit dieses edlen Getränks, folgt der Besucher  der Aube gerne der "Route de Champagne", um sein Lieblingsweingut zu finden. Die Auswahl ist mehr als reichlich, und alle Produzenten bieten Verkostungen an, so dass Zunge und Gaumen langsam ein Gefühl für den subjektiv besten Schampus entwickeln können. Zwei "Producteurs de Champagne" seien hier erwähnt:

Blick über die Weinberge von Serge MathieuBlick über die Weinberge von Serge Mathieu

 Serge Mathieu in Avirey-Lingey überzeugt den Internet-Nutzer noch vor dem ersten Tropfen mit seinem Internet-Auftritt. Isabelle und Michel Jacob, die heutigen Hausherren, präsentieren sich und ihre Produkte dort mit viel Witz und originellen Einfällen. Darüber hinaus haben sie ihr Büro mit einem passenden Spruch geschmückt, den sie der Zigarettenwerbung entlehnt haben: "L'absence d'alcool est dangereuse pour le plaisir!". Wir fügen dieser Feststellung hinzu: "Honi soit qui mal y pense!". Man zeigt also Humor und einen Schuss Selbstironie auf dem Champagnergut Serge Mathieu. Auf über 12 Hektar baut Michel Jacobzu 80% Pinot Noir und zu 20% Chardonnay an. Jedes Jahr treten mehr als 100.000 Flaschen Champagner ihren Weg von Avirey-Lingey in die ganze Welt an; neben den wichtigsten europäischen Abnehmerländern England und Deutschland zählen die USA, Japan und Neuseeland zu den Stammkunden. Michel Jacob zeigt eine gesunde Skepsis gegenüber dem Begriff "biologischer Anbau", weil dieser zunehmend für Marketingzwecke geradezu missbraucht werde. Er zieht eine naturnahe Anbaumethode, die eine natürliche Balance mit der Umgebung wahrt, dem Diktat der Begriffe vor. Im Gespräch verweist er auf manche fragwürdige Methode der "Biologisten", die nur einen scheinbaren Umweltvorteil beinhalte. Er selbst versteht sich als Pächter, nicht als Besitzer seines Weinguts; das verpflichte ihn, das gesamte Weinbaugebiet an seinen Nachfolger wieder so zu übergeben, wie er es einmal empfangen hat. Er sieht sich als pragmatischer Vertreter einer naturschonenden Anbeimethode ohne große Worte und Ideologien.

Champagnerexperte Jean-Pierre FleuryChampagnerexperte Jean-Pierre Fleury

Im Gegensatz dazu verfolgt Pierre Fleury auf seinem Weingut in Courteron einen streng biologisch orientierten Ansatz. Der sympathische Hausherr mit welligem weißen Haar, einem genial um den Hals geschlungenen Schal und einem verschmitzten Lächeln um den Mund kommt als das Paradebeispiel eines so genußfreudigen wie seriösen Franzosen daher. Engagiert und überzeugend erzählt er von seiner Art, den Champagner zu produzieren, und lässt dabei so manche nette Anekdote einfließen. Im zuzuhören macht Spaß, vor allem, wenn er dazu im Rahmen einer kleinen Degustation einen Spitzenchampagner nach dem anderen ausschenkt und dabei deren Eigenarten und Vorzüge mit farbigen Anmerkungen erklärt. Jean-Pierre Fleury hat seinen gesamten Bestand zwischen 1989 und 1993 auf biodynamische Anbauweise umgestellt. Dazu gehört u. a. die Düngung des Bodens mit rein organischen Materialien, z. B. Kompost, die Berücksichtigung grundlegender Naturgesetze und der Respekt vor natürlichen Lebensabläufen. Drei Winzer in seinem Heimatort sind ihm bereits auf diesem Weg gefolgt
, und darauf ist er heute besonders stolz. Jean-Pierres Champagner haben in den letzten Jahren verschiedene Preise bzw. vordere Plätze bei internationalen Vergleichen gewonnen und werden von führenden Magazinen zu den besten Produkten auf diesem Gebiet gezählt.

Speisesaal des "Aux Maisons"Speisesaal des "Aux Maisons"

 Anschließend geht es noch ein wenig weiter über Land. Die Aube zeigt sich von ihrer reizvollen Seite mit sanften Hügeln, kleinen Waldstücken und versprengten Dörfern mit sehr alten Kirchen und den so gemütlich wirkenden Feldsteinhäusern. Entspannungsübung Nummer 2 finden wir in "Aux Maisons" in dem kleinen Ort Les Maisons de Chaource nahe dem Hauptort Chaource. Der ehemalige Bauernhof wurde zu einem modernen Hotel und Restaurant umgebaut und lockt mit Charme und Authentizität, die kleinen Zimmer - ehemalige Bauernstuben - sind liebevoll im französischen Landhausstil eingerichtet. Eine kleine Ruhepause nach den Champagnerverkostungen ist jetzt angebracht, denn der Abend wird noch anstrengend werden. Das Einzige, was in Frankreich wirklich hohe Anforderungen an den Besucher stellt, ist das abendliche Schlemmen. Das "Aux Maisons" hat zwar kleine Zimmer aber einen großen Speisesaal. Hier legt man offensichtlich großen Wert auf das Verwöhnen der Gäste. Die ersten Schlemmer klappern auch schon - dezent - mit dem Besteck, und man ahnt, dass hier eine besondere Küche zelebriert wird. Man kann wählen zwischen 3-, 4- und 5-Gang-Menüs, und die Höhepunkte pendeln zwischen erlesenen Fischgerichten, frischen Austern, Jakobsmuscheln und feinen Fleischgerichten. Nicht zu vergessen die köstlichen Desserts des phantasiebegabten Patissiers. Dazu reichen die Gastgeber Weine erster Güte und natürlich Champagner der Region.

"Grablegung Christi" in der Kirche von Chaource"Grablegung Christi" in der Kirche von Chaource

 Nach der abendlichen Schlemmerei weiß man auch, warum das Frühstück in Frankreich - verglichen mit Deutschland - so sparsam ausfällt: man ist noch gesättigt vom Vorabend! Frisch gestärk wendet man sich "am Morgen danach" der Kultur zu. Hier sollte man nicht versäumen, die romanische Kirche von Chaource zu besichtigen. Entspannungsübung Nr. 3 heißt sich Zeit nehmen für die "Grablegung Christi". In einem versteckten, tiefer gelegenen Raum der Kirche entdeckt man eine lebensgroße Figurengruppe, die um den toten Jesus trauert. Ein kleines Fenster lässt gerade soviel Licht herein, dass die wichtigsten Gesichter der Gruppe erhellt werden und so eine beeindruckende Lebendigkeit entfalten. Die Andacht der Figuren ergeift den Betrachter wegen der unerwarteten Modernität der Gesichtszüge mit ihren lebensnahen und der Situation entsprechenden Ausdruckskraft. Statt der im Mittelalter üblichen jenseitigen Überhöhung der Trauer hat der unbekannte Bildhauer hier lebendige Menschen mit ihrer unmittelbaren Trauer in Stein gemeißelt so dass sich der Betrachter in den Kreis der Trauernden aufgenommen
fühlt. Neben dieser Gruppe prägen noch zahllose weitere kleinere und größere Statuen das Bild der Kirche, die alle durch die Lebendigkeit der Darstellung verblüffen. Einer der weiteren Höhepunkte ist der Lettner, die "Brücke" zwischen Chor und Krichenschiff, von der früher die Predigten kamen und die im Laufe der klerikalen Reformationen in den meisten Kirchen der Erneuerung zum Opfer vielen. Hier zeigt er sich jedoch noch im vollen Ornat seiner reichen Verzierungen.

Cider-Museum in Eaux PuiseauxCidre-Museum in Eaux Puiseaux

 Verlässt man die aprilkalte Kirche nach einer längeren Besichtigung, so benötigt man dringend eine kleine Ruhepause im Warmen, möglichst bei einem aufmunternden Getränk. Wir entscheiden uns für den Cidre, die französische Version des Apfelweins. Dazu gehen wir jedoch nicht in ein Bistro oder ein Restaurant, sondern in das Cidre-Museum La Ferme d'Hotte in dem kleinen Ort Eaux-Puiseaux in der Region Othe. Hier haben Corinne und Gerard Hotte zahlreiche Werkzeuge und Utensilien sowie andere Erinnerungsstücke aus der Geschichte der Cidre-Produktion zusammengetragen. Nach einem informativen Rundgang durch die alte Scheune mit ihren Exponaten - große und kleine Apfelpressen, mobile Schnapsbrennereien und viele Photos - genießt man in dem gemütlichen Verkaufsraum eine kleine Cidre-Degustation und wärmt sich am offenen Kamin.




l'Auberge de la Scierie in La VoveAnschließend geht es zum ersten kulinarischen Höhepunkt des Tages, der uns nach La Vove in der Gemeinde Aix en Othe führt. Das Hotel und Restaurant "L'Auberge de la Scierie" war ehemals eine Mühle, und der heutige Besitzer und Küchenchef Eddy Kansowa hat das idyllisch in einem kleinen Wald gelegene Anwesen liebevoll restauriert, wobei er soviel wie möglich im ursprünglichen Baustil erhalten hat. Die Zimmer sind - passend zum Ort - bewusst rustikal gehalten, aber mit allem modernen Komfort ausgestattet. Das Juwel ist jedoch das Restaurant, nicht nur von der Ausstattung, sondern vor allem von der Küche. Der Hummer nach dem obligatorischen Champagner erweist sich als reine Delikatesse, ebenso die Foie Gras oder die Lotte. Das Haus bietet sich mit seiner verschwiegenen Lage, den gemütlichen Zimmern und seiner Spitzenküche geradezu an für ein romantisches Wochenende fernab der Großstadthektik.

L'Auberge de la Scierie in La Vove




ChampignonzuchtEigenwillige Champignons

Doch es gilt noch die eher prosaischen Seiten der kulinarischen Welt kennenzulernen. In Chaource besuchen wir eine Fromagerie, die den typischen Käse der Region herstellt, den Chaource. Ein spezieller Rundgang erlaubt Einblicke in die Käseproduktion, wobei man
den Herstellungsprozess wegen der erforderlichen Temperaturkonstanz nur durch die Fenster verfolgen kann. Der fertige Chaource wird dann im Verkaufsraum frisch verkauft, und hier treffen sich die Käsefans der näheren und ferneren Umgebung zum EInkaufen und zu dem obligatorischen Schwätzchen. Ein Besuch bei einer Champignonnière in Cussangy vermittelt uns noch Eindrücke von der Champignonzucht, wobei uns vor allem die Farben der unterschiedlichen Sorten und Wachstumsstadien faszinieren, dann ist ein langer Tag in der Aube - fast - vorbei. Jetzt heißt es nur noch das nächste Hotel zu finden und zur nächsten Entspannungsübung überzugehen.


Chefkoch Gilles André von "Valentino"

Das Vier-Sterne-Hotel "Le Relais Saint Jean" liegt mitten in der Altstadt von Troyes in einer schmalen, von Fachwerkhäusern gesäumten Gasse. Das aufwendig renovierte Fachwerkhaus bietet 25 klimatisierte Zimmer , die geschickt in den alten Bau integriert wurden. Man fühlt sich hier sofort wohl und schläft dank der autofreien Zone um das Hotel herum des Nachts einen wahrhaft entspannenden Schlaf - Entspannungsübung Nr. 4! Doch bevor wir uns zur Nachtruhe niederlegen können, machen wir noch Bekanntschaft mit der Küche des "Valentino" , einem kleinen aber feinen Edelrestaurant, das sich mit seiner einen Haube von Gault Millaut hinter dem "Relais Saint Jean" ein wenig versteckt. Aber das ist auch gut so, denn die Genießer von Troyes kennen es sowieso und die 32 Plätze wären bei einer plakativeren Lage sehr schnell besetzt. So trifft sich hier offensichtllich ein Kreis von eingeweihten Gourmets, die das Haus jeden Abend problemlos füllen. Daher sollte man für ein abendliches Essen auf jeden Fall einen Tisch vorbestellen (Tel. (03) 25 73 14 14).
Chefkoch Gilles André von "Valentino"
Chefkoch Gilles André von "Valentino"

Wenn man Troyes besucht, sollte man eine Stadtführung buchen, die es jetzt auch von kompetenter Seite in Deutsch gibt. Auch wenn man an so einer Führung schon einmal teilgenommen hat, kann man sie nach einiger Zeit durchaus noch einmal auf das persönliche Programm setzen, da sich in Troyes immer etwas tut. Wir absolvieren sie an einem bitterkalten Apriltag, an dem aber wenigstens die Sonne scheint. Vor dem Office de Tourisme behindert derzeit eine riesige Baustelle den Verkehr. Hier entsteht eine fünfstöckige Tiefgarage, die eine Grünanlage krönen wird, so dass Troyes durch den neuen Infrastrukturbau optisch keinen Schaden nimmt. Künftig werden die Besucher also nicht mehr verzweifelt nach Parkplätzen suchen müssen und die Altstadt unberschwerter zu Fuß durchstreifen können.


Altstadt an der KircheAltstadt an der Kirche

Wir weichen an diesem Morgen dem schneidenden Wind in enge Gassen aus und begutachten den Fortschritt der Renovierungsarbeiten, die seit unserem letzten Besuch im Jahr 2005 entweder abgeschlossen oder noch im Gange sind. An vielen Stellen der Altstadt haben sich Änderungen ergeben; die Fußgänger werden konsequent gegenüber den Autofahrern bevorzugt; diese werden Stück für Stück aus der Altstadt verdrängt, und es ist anzunehmen, dass nach Fertigstellung der Tiefgaragen noch weitere Straßen gesperrt werden.
Kathedrale St. PierreSo macht der Altstadtbummel auch bei der Kälte SPaß - nur die richtige Kleidung ist wichtig. Auch die Kathedrale "St. Pierre" schauen wir uns gerne ein zweites Mal an; man vergisst im Laufe der Zeit doch vieles, und außerdem bietet ein solches imposantes Gebäude eine Unmenge historisch und kulturell wichtiger Merkmale, die man bei einem Besuch gar nicht alle aufnehmen kann. Nach zwei Stunden in der Kälte der Stadt und der Kirchen lassen wir es mit dem Rundgang genug sein und wärmen uns bei einem heißen "café au lait" noch einmal auf, bevor es ans Packen geht, um die nächste Reisestation anzusteuern.

Der Lettner in der Kathedrale St. Pierre

Diese heißt Nogent sur Seine und liegt etwa 50 km westlich von Troyes. Hier kehren wir - Entspannungsübung Nr. 5 - zuerst in das Restaurant "Le Beau Rivage"  am Ufer der Seine ein, das seinen drei Sternen alle Ehre macht. Der helle Gastraum mit dem Blick auf den Fluss lädt auch am hellen Tage zum Verzehr eines Menüs ein, das man nicht versäumen sollte. Marie Claire und Patrick Duhayer betreiben das Haus unter dem Markenzeichen der "Logis de France" und bieten neben ihrer exzellenten Küche moderne Zimmer mit Seeblick an. Das Haus eigenet sich vortrefflich als Zwischenstation während einer Frankreichreise entlang der Seine, wobei man den Aufenthalt wegen der reizvollen Umgebung und der regional ausgerichteten Küche - vor allem die Fischgerichte sind zu empfehlen - auch gut auf zwei oder drei Tage ausdehnen kann. Reservierungen sind wegen der Nähe zu Paris angebracht und per E-Mail möglich.

Das Schloss La Motte TillyDas Schloss La Motte Tilly

Den Abschluss unserer dreitägigen Tour durch die Aube bildet das Schloss von La Motte Tilly wenige Kilometer außerhalb von Nogent sur Seine. Das 1754 unter Louis XV. gebaute Schloss liegt mitten in einem weitläufigen Park, der den Blick auf die vorbeifließende Seine freigibt. Kleinere Wach- und Gesindehäusern rahmen den großzügigen Vorplatz ein, der sich in Fußballplatzgröße vom Einfahrtstor bis zum Schloss erstreckt. Im Inneren hat man das Mobiliar weitgehend erhalten, was dadurch möglich war, dass die letzte Besitzerin des Schlosses noch bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts dort wohnte. Der Rundgang durch die Räume des Erdgeschosses vermittelt einen lebendigen Eindruck davon, wie die Schlossherren hier einst gelebt und gefeiert haben, aber auch von den immensen Kosten, ein solches Anwesen in ordentlichem Zustand zu erhalten. Wer sich auf dem Wege nach Paris - oder zurück - entlang der Seine bewegt, sollte sich diesen kleinen Abstecher gönnen, um einen Eindruck von der französischen Schlösserkultur zu gewinnen.


Weitere Informationen über die südliche Champagne und ihre Sehenswürdigkeiten erhalten Sie über die Webseiten der Aube, von Troyes oder über E-Mail

Ferienhaus Frankreich