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Der Blick auf Cordobas Zinnen... |
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Stationen der Andalusien-Reise: Jaen Reservierung über: IHR IBERO Hotelreservierung Immermann Str. 23 40210 Düsseldorf Tel: +49-(0)211-8641520 Fax: +49-(0)211-8641529 ihr@IBERO.com |
Das Parador-Hotel "Castillo de Santa Catalina" in Jaen |
Von Córdoba führt uns unser Weg weiter ins etwa hundert Kilometer südlich gelegene Jaen. Wegen der überschaubaren Distanz gönnen wir uns einen Umweg über das östlich von Córdoba gelegene Baeza, das sich durch seine alten Bauten und den gut erhaltenen Stadtkern für einen Rundgang anbietet. Auf der Fahrt dorthin sieht man zur Linken die Hochebene der Sierra Morena und im Süden bereits schwach die Ausläufer der Sierra Nevada. Sanfte Hügel mit leichtem Baumbestand prägen die Region zwischen diesen beiden Gebirgsmassiven. Je weiter man sich - von Baeza kommend - Jaen annähert, desto stärker tritt der Oliven-Anbau in den Vordergrund. Links und rechts der Straße erstrecken sich meilenweit die Hänge mit den gleichmäßigen, geeggten Feldern ähnelnden Mustern der Olivenplantagen. Dieser Eindruck verstärkt sich noch, wenn man schließlich Jaen erreicht hat. ![]() Parador "Castillo de Santa Catalina" in Jaen Das Parador-Hotel ist Teil des Castillo de Santa Catalina hoch über der Stadt am Hang. Das Kastell ist weitgehend im alten Stil wieder aufgebaut worden einschließlich kleiner Doppelfenster mit hölzernen Fensterläden und hohen Ess- und Konferenzräumen. Von den Zimmern aus genießt man auch hier einen weiten Blick ins Tal mit den wiederkehrenden, gestreiften Mustern der Olivenplantagen und auf die südlich der Stadt beginnenden, schroffen Berge, die im März noch von sturmverwehten Wolkenmassen umgeben sind. Der Wind pfeift hier oben im März noch recht winterliche kalt, und die andalusische Bevölkerung trägt diesem Umstand mit entsprechender Kleidung Rechnung, so dass auch der aus dem warmen Flachland anreisende Gast schnell seine Garderobe den lokalen Verhältnissen anpasst.
Blick vom Parador auf Jaen und Umgebung Für
das Abendessen muss man sich in den Ort begeben, da das Parador-Hotel
neben dem reichhaltigen Frühstück nur kleine Snacks anbietet. Das Leben in Jaen
spielt sich unterhalb der Kathedrale ab, die auf halber Höhe
zwischen dem olivenhaltigen Tal und dem Kastell steht und ihren
sakralen Gruß ins Tal sendet. Wie in den anderen
Städten sind auch hier typische Fußgängerzonen
Mangelware, und der Spaziergänger muss noch in der engsten Gasse
mit dem Auftauchen eines schweren Geländewagens rechnen, der sich
auf wundersame Weise um die Häuserecken quält. Doch die
Einheimischen fahren - notgedrungen - langsam und vorsichtig, so dass
man nie um seine Sicherheit besorgt zu sein braucht. Die in
Hangrichtung verlaufenden Gassen sind außerdem mit Stufen
versehen, auf denen die Autos - noch - nicht fahren können. Die
quer zum Hang führenden Gassen sind teilweise mit farbigen Fliesen
gepflastert, wie man sie in Innenhöfen oder gar Wohnhäusern
vorfindet. Das lässt diese Gassen privat und geradezu wohnlich
aussehen und man fragt sich, wie es sich auf dieser Pflasterung wohl
bei Regen gehen mag. Offensichtlich regnet es hier jedoch so selten,
dass dieser Fall für die Bevölkerung - und damit auch
für den temporären Besucher - kein wirkliches Problem
darstellt. Parador de Jaén ****Castillo de Santa Catalina - 23001 Jaén Frank Raudszus |
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