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Die Toskana im Herbst - immer eine Reise wert |
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Eine vom
Tourismusbetrieb weitgehend ungetrübte Fahrt durch eine
geschichtsträchtige Landschaft |
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Stationen
der
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Die Toskana hat es in Deutschland sogar zu politischen Ehren gebracht. Sie hat nämlich der sogenannten "Toskana-Fraktion" in der rot-grünen Regierung unter Gerhard und Joschka ihren Namen geliehen. Gerade unter den Anhängern dieser Regierung ist die Toskana geradezu zu einem Pilgerziel geworden, und so mancher Erzlinke hat das Wohlleben bei Wein, Weib und Gesang durchaus mit einer ideologisch gefestigten Position vereinbaren können. In der Hauptsaison zwischen Mai und September ist die Toskana jedoch dank ihrer Beliebtheit Anziehungspunkt für Touristen aus aller Welt, und die Hitze vor allem in den "Kern"-Sommermonaten tut ein Übriges, den Aufenthalt nicht immer zur reinen Freude werden zu lassen. So beschlossen wir, diesen schönen Fleck Erde außerhalb der Saison im Oktober zu besuchen. Das Baden im Meer - so schön es sein kann - stand nicht im Mittelpunkt der Reise, genauso wenig das reine "dolce far niente" in der Hängematte. Wir wollten viel von der Landschaft und der geschichte dieses Landstrichs sehen, aber nicht zu veil unter dem Klima oder unter Menschenansammlungen leiden. So buchten wir bei dem Reiseveranstalter Umfulana eine neuntägige Reise durch die Toscana, Umbrien und die Marken. Die Anreise per Auto durch Österrecih und Norditalien wollten wir uns angesichts der begrenzten Zeit nicht antun, und so starteten wir vom Flughafen Frankfurt-Hahn im Hunsrück mit einem "Billigflieger" (Name wird hier nicht genannt, da die Fluglinie dafür nichts zahlen wollte) nach Pisa und nahmen dort unseren Leihwagen aus italienischer Produktion in Empfang. Sechs Stunden nach der Abfahrt vom heimatlichen Herd schwenkten wir auf die Schnellstraße von Pisa nach Florenz ein. Frank Raudszus |
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