Berlin - voll die Szene

Eine Metropole erwacht aus dem Dornröschenschlaf
 
Die neue Berliner Szene bietet besonders im Ostteil der Stadt reichlich Gelegenheiten für Neuentdeckungen. Aus einer maroden, kriegsgeschädigten Bausubstanz entstehen Kleinode einer Stadt-Architektur, wie sie eben nur in Berlin zu finden sind. 

Ein Beispiel sind die Hackeschen Höfe, die wie ein kleiner Stadtteil wirken. Hier gibt es alles. An erster Stelle natürlich Wohnungen, aber auch Geschäfte und Theater. Junge Mode-Designer haben hier ihre Ateliers eröffnet und bieten Mode - frisch, frech und ausgefallen, wie sie nicht jeder trägt. 
 
 
Müde geworden vom vielen Anprobieren kann man in der Kneipenszene rund um die Hackeschen Höfe für wenig Geld gut essen. Der winzig kleine Weinladen Garlipp in der Oranienburger Straße 87 verwöhnt an zwei Stehtischen seine Gäste mit  Gaumenfreuden. Zu frischen Baguettes, belegt mit feinen italienischen Käsesorten, kann man sich durch ausgesuchte italienische, französische, spanische und portugiesische Weine trinken. Opernmusik erfüllt den kleinen Raum und läßt die Hektik der Baustellen draußen vergessen. 



 
Frisch gestärkt geht es weiter in die Auguststraße zum Eisdieler. Was zu DDR-Zeiten eine Eisdiele war, entpuppt sich heute als kleiner Modeladen, der Kleidbares von fünf jungen Mode-Desigern aus Berlin feilbietet. Da findet man schon manch einzigartiges Stück zum sehr zivilen Preis. Fast grotesk mutet die alte Kasse von "anno dazumal" an, die auch heute noch ratternd die Kassenschublade ausspuckt. Wie wohltuend hausbacken neben den piepsenden Computerkassen! 



 
 
Weiter geht´s zu den Heckmann-Höfen, Auch hier wurde die alte Bausubstanz aufwendig renoviert und triste Hinterhöfe verwandelten sich in Orte, die zum Bummeln einladen. Neues für den Kopf gibt´s bei Christine Birkle im Hut up. Hüte im konventionellen Sinne findet man hier nicht, sondern eher verrückt-skurrile Kopf-Dekorationen, die verkleiden, wärmen, schmücken, bezaubern - einen völlig neuen Menschen aus der Trägerin machen. Aber auch noch andere Fantasien aus Filz sind hier zu haben: Flaschenkühler, Eierwärmer und sogar Abendroben.... 
 

 
 
 
Ruby gleich nebenan erfüllt Wohnwünsche. "It´s right, when it feels good", lautet das Motto dieses Ladens, der puristische Möbel des Japaners Spencer Fung aber auch exklusive Lampen sowie Tischwäsche und Geschirr anbietet. Kurz - in den Heckmann Höfen findet man das Besondere abseits jeder Massenware. 
 


 
 
Ein besonderes Wohngefühl, das alle Sinne anspricht, erlebt man während des Berlin-Aufenthalts im Maritim-Hotel Pro Arte. Die Lage des Hotels gleich gegenüber dem Bahnhof Friedrichstraße ist ideal, um den innovativen Ostteil der Stadt zu erkunden. Man erreicht praktisch alles zu Fuß. Das Pro Arte hat das pulsierende Berliner Flair in Form moderner Gemälde ins Haus geholt. Hier zieren nicht die üblichen Dekobilder für den Jedermannsgeschmack die Wände. Schrill-dynamisch und nahezu provozierend kommen die Bilder der "jungen Wilden" daher und bringen etwas von der Aufbruchstimmung und Bewegung mit, die so typisch für dieses neu entstehende Berlin sind. Die Zimmer selbst bestechen durch Harmonie, die sich in den eleganten Möbeln und den edlen Stoffen ausdrückt. In den schwarz-weissen Bädern findet man Carrara-Marmor und indischen Granit. 
Auch für Entspannung ist gesorgt. Trocken- und Dampfsauna sowie großzügiger Pool mit Solarium und Fitnessraum ermöglichen dem ermatteten Gast sich zu entspannen. 
Hervorragend ist auch das kulinarische Angebot im "Atelier". Die Küchenkunst, sei sie russisch, asiatisch, deutsch oder französisch, besticht durch hohe Qualität in der Zubereitung und im Anrichten auf exklusiven Tellern. 

Berlin verwöhnt einerseits durch sein kulturelles Angebot, andererseits läßt es sich hier gut wohnen, schlemmen und nachdem vielen Pflastertreten auch gut entspannen. 
Als abendliche "Highlights", die aus dem Rahmen fallen, sind vor allem die Variétes  Wintergarten und Chamäleon sowie das alternative Theater in den Sophiensälen zu nennen.