| Wien 2000 |
| Die Donau-Metropole rüstet sich kulturell für das Millenium |
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Im Juli 2000 steht Wien unter dem Motto "Motion and Emotion", denn Wien ist eine bewegende Stadt, in der die Emotionen zu Hause sind. ![]() Vom 20. Januar bis zum 25. April zeigt das KUNSTFORUM WIEN 80 Gemälde und 30 Aquarelle von Paul Cézanne in unter- schiedlichen Vollen- dungsgraden. Gegenüberstellungen von fertiggestellten Gemälden mit sogenannten "Unvollendeten" erlauben einen völlig neuen Einblick in den Schaffensprozess Cézannes. Dabei führt die Ausstellung als Retrospektive durch alle Schaf- fensphasen des Künstlers. Sie zeigt wie Cézanne die Ästhetik des Unvollendeten in der Malerei der Moderne zu einer neuen Akzeptanz geführt hat. Gerade mit den unvollendeten Werken eröffnete Cézanne das 20. Jahrhundert und leitete damit die abstrakte Malerei ein. ![]() Bis zum 6. Februar begegnet man Siegmund Freud 60 Jahre nach seinem Tod in der großen Freud- Ausstellung in der National-Bibliothek und im "Siegmund- Freud-Museum". Viele originale Handschriften Freuds geben einen detaillierten Einblick in die Geschichte der Psychoanalyse. Gustav Klimt und das europäische Frauen- bildnis lautet das Thema der Ausstellung der Öster- reichischen Galerie Belve- dere vom 20.9.2000 bis zum 7.1.2001. Etwa 100 Frauenportraits - von der "Judith" bis zur Schönen aus dem "Kuss" veran- schaulichen Klimts Aus- einandersetzung mit dem Thema "Frau". |