Wien 2000

Die Donau-Metropole rüstet sich kulturell für das Millenium
  Im Juli 2000 steht Wien unter dem Motto "Motion and Emotion", denn Wien ist eine bewegende Stadt, in der die Emotionen zu Hause sind.



Vom 20. Januar bis zum 25. April zeigt das KUNSTFORUM WIEN 80 Gemälde und 30 Aquarelle von Paul Cézanne in unter- schiedlichen Vollen- dungsgraden. Gegenüberstellungen von fertiggestellten Gemälden mit sogenannten "Unvollendeten" erlauben einen völlig neuen Einblick in den Schaffensprozess Cézannes. Dabei führt die Ausstellung als Retrospektive durch alle Schaf- fensphasen des Künstlers. Sie zeigt wie Cézanne die Ästhetik des Unvollendeten in der Malerei der Moderne zu einer neuen Akzeptanz geführt hat. Gerade mit den unvollendeten Werken eröffnete Cézanne das 20. Jahrhundert und leitete damit die abstrakte Malerei ein. 


Bis zum 6. Februar begegnet man Siegmund Freud 60 Jahre nach seinem Tod in der großen Freud- Ausstellung in der National-Bibliothek und im "Siegmund- Freud-Museum". Viele originale Handschriften Freuds geben einen detaillierten Einblick in die Geschichte der Psychoanalyse.

Ein weiteres Highlight der Ausstellungslandschaft ist im Kunsthistorischen Museum Kaiser Karl V. und seiner Epoche (1500-1558) gewidmet. Schwerpunkt der Wienerschau über das glanz- volle Habsburger Reich, in dem die Sonne nicht unterging, sind die künstlerischen und kulturellen leistungen des Regenten.


Gustav Klimt und das europäische Frauen- bildnis lautet das Thema der Ausstellung der Öster- reichischen Galerie Belve- dere vom 20.9.2000 bis zum 7.1.2001. Etwa 100 Frauenportraits - von der "Judith" bis zur Schönen aus dem "Kuss" veran- schaulichen Klimts Aus- einandersetzung mit dem Thema "Frau".

Das "Haus der Musik" der Musikstadt Wien wird ab Sommer 2000 dem Wien-Besucher auf 2000 m2 Musik interaktiv nahegebracht. Themen wie die "Funktion von Musikinstrumenten" oder "warum leb(t)en gerade in Wien so viele Kompo- nisten" werden in einer realen und virtuellen Erlebniswelt aufbereitet.



Zwei neue Musicals stehen ebenfalls auf dem Programm:
"Mozart" zum einen und "Falco" zum anderen.
 
Schließlich gibt es noch eine Reise in die Wie- ner Unterwelt auf den Spuren des "dritten Mannes". Die Erlebnis- führung durch die Wiener Kanalisation hält einige Grusel- Überraschungen bereit.
 



Wer zum Milleniumswechsel noch nichts geplant hat, der sollte sich die Lichtinstallationen nicht entgehen lassen, die den Rathausplatz zum 

"größten Ballsaal der Welt" machen. Es gibt noch einige Hotel- zimmer für dieses Jahr- hundert- Ereignis!

Nähere Informationen sind bei der Österreich- Werbung in München unter folgenden Nummern erhältlich:

Tel.: 089/666 70 100
Fax: 089/666 71 201