| OPEL - LIVE |
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Der erste automobile Erlebnispark Deutschlands |
Der
High–Tech–Erlebnispark befindet sich direkt auf dem Werksgelände der
Adam Opel AG in Rüsselsheim und ist deshalb sehr leicht zu finden.
Die Eintrittspreise sind akzeptabel und der Spaß ist riesig.
Das sind die drei großen Vorteile von OPEL – LIVE.
Der riesige Neubaukomlex setzt mit seiner hochmodernen und hellen Architektur schon ein optisches Zeichen des OPEL – LIVE. Im Entreé des Erlebnisparks bekommt jede Person eine Eintrittskarte, die wie ein Skipass funktioniert. Um verschiedenste Punkte zu durchlaufen, muss diese in den dafür vorgesehenen Automaten eingeführt werden. Zu Beginn starten wir mit der Rolltreppe in die Tour der Sinne. Was haben Sinne mit Autos zu tun, fragen wir uns. Doch nach kurzer Überlegung wird uns klar, dass auch Autos Gerüche aussenden, Geräusche fabrizieren, aus bestimmten Materialien zusammen gebaut sind und ein harmonisches Äußeres bzw. Inneres haben, was uns meist zum Kauf dieses Fahrzeuges anspornt. In der interaktiven Erlebniswelt lernen wir gute und unangenehme Geräusche und Gerüche zu unterscheiden. Außerdem erkennen wir, mit wie viel Bedacht Designelemente eingesetzt werden. Auch gibt es einen Raum, in dem viele Würfel liegen, die alle unterschiedliche Oberflächenbeschaffenheiten (glatt, rau borstig, weich, ...) aufweisen. Diese gilt es zu ertasten. Wir erkennen, dass es angenehme und weniger angenehme Stoffe gibt.
Nachdem wir alles angeschaut und ausprobiert haben, verlassen wir die
Tour der Sinne und begeben uns per Bus, der vor dem Gebäude abfährt,
zum K48, der Abenteuerwelt des OPEL – LIVE. Hier verbringen wir ca. eine
Stunde, in der wir sehr viel Spaß haben werden. Kaum gelangen wir
nach der 10 minütigen Fahrt dort an, treten wir in das Dauertestzentrum
ein. Hier sehen wir, wie engagiert Opel bei der Qualitätssicherung
seiner Fahrzeuge ist. Was hier stundenlang dauerhaft gemacht und bewegt
wird, simuliert im Endeffekt 10 Jahre. Interessant und überraschend
ist auch, wie viele Meter Kabel in einem Opel Vectra verlegt sind. Sie
werden sich wundern.
Da die TÜV-Prüfung der Simulatoren aus den USA noch nicht vorgenommen werden konnte, schauen wir uns die Testfahrten der Modelle Astra (kompakt) und Frontera(Off-road) auf der Leinwand an. Wir sehen Aufnahmen aus dem streng geheimen und abgeschirmten Testzentrum in Dudenhofen, aus dem heißen Arizona und dem kalten Kanada. Welch eine Tortur ein Fahrzeug der Marke Opel vor seiner Serienreife durchlaufen muss, ist ein wahrhaftes Erlebnis.
Haben wir auch diesem Raum vollends erforscht, begeben wir uns zum After-Dark-Ride. Wie der Name schon sagt "After-Dark", nach der Dunkelheit, fahren wir bei Nacht mit einer Geisterbahn ähnlichen Gondel durch eine nachgestellte Produktionshalle. Vorerst lernen wir jedoch den legendären K48 kennen. Der Roboter ist stolze 4m groß, witzig und geleitet uns durch die Fahrt im After-Dark-Ride. Was man dort erlebt ist großartig, aber kaum zu erklären. Man muss einfach einmal durchgefahren sein. Nur soviel: auch die Geschichte der Adam Opel AG wird hier bildlich und mit Ausstellungsstücken hervorragend wiedergegeben. Viel Spaß! Im vorletzten Abteil des K48 sehen wir das, was zu jeder guten Automarke gehört: ein Stück Geschichte. Hier stehen viele alte Opel Modelle wie der RAK2, mit welchem Anfang des Jahrhunderts ein damaliger Geschwindigkeitsrekord aufgestellt wurde. Zu sehen sind auch der 2.000.000ste Opel Kapitän sowie ein GT und einige andere Fahrzeuge der frühen Opelgeschichte. Sehr schön ist eine Galarie gemacht, in der alle Opel-Modelle, bis auf das Astra Cabrio, als Modellautos zu sehen sind. Die Reihe geht vom Patent-Motorwagen „System Lutzmann“ bis zum neuen Kompaktvan Zafira. Der letzte Raum ist mehr eine Halle und beherbergt eine wechselnde Ausstellung.
Zur Zeit befindet sich dort allerdings nur ein Bild des K48. Was meines
Erachtens allerdings fehlt und dort Platz fände, ist die Ausstellung
aktueller Modelle zum Reinsetzen und Anfassen, sowie auch Studien der Adam
Opel AG, wie der neue SPEEDSTER.
Als letztes erreichen wir die Stelle, wo auch jedes Auto enden sollte. Die Endmontage. Wir sehen, wie die fertigen Karosserien und deren Unterbaue mit Motor und Getriebe zusammengeführt werden. Dies nennt man in der Automobilbranche „Hochzeit“. Wir erhalten auch darüber Aufklärung, wie es funktioniert, dass man genau das Auto bekommt, das man bekommen möchte. Hierfür gibt es für jedes bestelltes Fahrzeug eine kleine Box, in der alle Daten gespeichert werden. So werden Fehler bei der Produktion eines Opel fast unmöglich. Bedenken Sie jedoch, dass die Produktion der Fahrzeuge nur an Werktagen
in Gang ist. Samstags und an Sonn- und Feiertagen sind die Produktionsanlagen
nicht in Betrieb. Doch dies soll sich laut Adam Opel AG in nächster
Zeit ändern.
Ich hoffe unser Artikel hat Ihnen gefallen, und Sie werden sich die OPEL – LIVE – Show nicht entgehen lassen. Den Anfahrtsweg, die aktuellen Preise und alles andere erfahren sie direkt auf der Opel Homepage: www.opel-live.de Viel Spaß wünscht Ihnen Ihr Egotrip-Team.
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