Der Titel dieses Buches erscheint angesichts des in weiten Kreisen vorherrschenden Moralismus einleuchtend und auf eine eher faktengebundene Diskussion aktueller gesellschaftlicher Probleme zu dringen. Doch die Lektüre zeigt schnell, dass er wörtlicher gemeint ist als vom Leser angenommen. Die Autorin ist „neuropolitische“ Philosophin, was bedeutet, dass sie ihr philosophisches Gedankengebäude aus den Erkenntnissen der Gehirnforschung […]