Author Archive | Elke Trost

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Julian Barnes: „Die einzige Geschichte“

In dem Roman „Die einzige Geschichte“ von Julian Barnes steht wie in früheren Romanen das Thema Erinnerung hinter der Erzählung: Erinnerung als psychischer Prozess, dem wir nicht trauen können. Erinnerung verändert, verklärt, verdrängt Erlebnisse. Je älter wir werden, desto stärker verdichten sich Erinnerungen, je nach dem, welche Bedeutung und welche Auswirkungen die jeweiligen Ereignisse im […]

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Christoph Ramsmayr, Cox oder Der Lauf der Zeit

Der 2016 erschienene Roman „Cox oder der Lauf der Zeit“ des österreichischen Schriftstellers Christoph Ramsmayr entwirft ein Bild der chinesischen Gesellschaft im 18. Jahrhundert zur Zeit des Kaisers Qianlong, der in seiner Vermessenheit auch über den Verlauf der Zeit gebieten will. Im Mittelpunkt der Romanhandlung steht der weltweit bekannte englische Uhrmacher Alistar Cox, der von […]

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Gretchen Dutschke, 1968 Worauf wir stolz sein dürfen

Mit ihrem 2018 erschienenen Buch „1968 – Worauf wir stolz sein dürfen“ liefert Gretchen Dutschke eine zusammenfassende Übersicht über die Entwicklung der Studentenbewegung und deren gesamtgesellschaftliche Auswirkungen. Die Autorin verknüpft in ihrer Darstellung ihre persönliche Geschichte als Partnerin und Ehefrau Rudi Dutschkes mit den politischen Zielen und Hoffnungen großer Teile der jungen Generation der 60er […]

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Kenah Cusanit, Babel

Im Zentrum des historischen Romans „Babel“ von Kenah Cusanit steht die Figur des Architekten Robert Koldewey, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts das antike Babylon mit Ishtar-Tor, Prozessionsstraße und dem Fundament des Turms ausgegraben hat. Kenah Cusanit folgt Robert Koldewey im Jahre 1913 auf die Ausgrabungsstätte von Babylon, wo er als Grabungsleiter ein Team von […]

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Judith Schalansky: Verzeichnis einiger Verluste

Was für ein Buch! Judith Schalansky fordert mit ihrem neuen Buch „Verzeichnis einiger Verluste“ ihre Leserinnen und Leser heraus. Aber wer sich auf sie einlässt, wird reichlich belohnt, er wird in entfernte Wissensgebiete, in versunkene Zeiten, in ferne Zukunft entführt. Zwölf ganz unterschiedliche Texte kreisen um die Themen Verlust, Vergessen und Erinnerung. Sie sind der […]

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Michel Houellebecq: Serotonin

„Es ist EINE KLEINE WEISSE, ovale, teilbare Tablette.“ Mit diesem Satz beginnt der neue Roman „Serotonin“ von Michel Houellebecq. Mit diesem Satz ist auch der letzte Abschnitt, eine Art Epilog, überschrieben. Zwischen diesen beiden Sätzen liegt die Lebensbeichte des Ich-Erzählers Florent-Claude Labrouste, der mit seinen 46 Jahren am Ende ist, völlig abhängig von der kleinen […]

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Marion Poschmann: Die Kieferninseln. Roman

In ihrem 2017 erschienenem Roman „Die Kieferninseln“ erzählt Marion Poschmann von der überraschenden Pilgerreise ihres Protagonisten Gilbert Silvester in den Norden Japans. Es ist Gilberts Weg der Abwendung von sich selbst, der ihn schließlich zu einer neuen Sicht auf sein Leben führt. Gilbert Silvester, unscheinbarer Wissenschaftler, Privatdozent, irgendetwas zwischen 40 und 50, träumt, dass seine […]

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Juli Zeh: Neujahr

Mit ihrem neuen Roman „Neujahr“ legt Juli Zeh die packende Aufdeckung einer frühkindlichen Traumatisierung vor, die die Leserin von der ersten Seite an gefangen hält. Henning, verheiratet mit Theresa, zwei Kinder, lebt eine moderne Partnerschaft, in der beide Eltern sich Haushalt und Kinderbetreuung teilen. Beide arbeiten in Teilzeit, sie als Steuerfachfrau im Home-Office, er als […]

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Karen Duve: Fräulein Nettes kurzer Sommer – Roman über die seelische Zerstörung der Annette von Droste-Hülshoff

Karen Duves neuer Roman „Fräulein Nettes kurzer Sommer“ umfasst die Jahre 1817 bis 1821 im Leben der Annette von Droste-Hülshoff. Duve geht es um die seelische Zerstörung der klugen und rebellischen jugendlichen Annette, die mit scharfem, analytischem Blick ihre Umwelt kommentiert. Dabei kennt sie keinen Respekt vor den Geistesgrößen, die im Hause ihres Vaters und […]

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Titelbild

Sayaka Murata, Die Ladenhüterin, Roman

In ihrem Roman „Die Ladenhüterin“ lässt Sayaka Murata das Leben einer scheinbar bedeutungslosen, von der Umwelt als nicht normal angesehenen Außenseiterin Revue passieren. „Aufgewachsen bin ich in einem Vorort, in einer ganz normalen, liebevollen Familie. Dennoch war ich ein sonderbares, etwas verhaltensauffälliges Kind.“ So beschreibt Keiko, die Ich-Erzählerin , sich selbst als Kind. Sie fällt […]

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