Archive | Kammerkonzert

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Moderne Musik im Museum – ein Widerspruch?

Mit dem jährlichen Kammermusikfestival „Neuland“ im Frühjahr versucht der Kulturfonds Rhein-Main, dieser in weiten – auch musikalischen – Kreisen eher unbekannten Musikgattung mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Nach dem eher klassischen Beginn in der Orangerie ging es am zweiten Tag mit einem „Wandelkonzert“ im Hessischen Landesmuseum eher um moderne Klänge, wobei dieser hintergründige, fast humoristische Widerspruch […]

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Ein Abend der verhaltenen Klänge

Nach ihrem ersten Auftritt vor gut zwei Jahren gastierte im 8. Kammerkonzert wieder das junge „Simply“-Quartett in Darmstadt, dieses Mal jedoch mit der Chinesin Suyeye Park als erste Violinistin. Auf dem Programm standen dieses Mal mit Mozart, Brahms und Wolf Klassik und Spätromantik. Mozarts „Jagdquartett“ – die Bezeichnung stammt nicht von ihm – entstand im […]

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Aus der Zeit gefallen…

Im 7. Kammerkonzert des Staatstheaters Darmstadt spielte die russische, seit 2010 in Deutschland lebende Pianistin Yulianna Avdeeva Werke bekannter Komponisten des 18. und 19. Jahrhunderts, genauer: von Johann Sebastian Bach, Franz Liszt und Fréderic Chopin. Alle drei zeichnen dabei der hohe Bekanntheitsgrad, die unbestrittene Zugehörigkeit zum Kanon und eine weitgehend eindeutige stilistische Einordnung aus. Doch […]

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Ein Abend der Abschiede

Musik kann – viel mehr als Sprache – menschliche Befindlichkeiten, Emotionen und Charaktere verdeutlichen. Letztere basieren dabei nicht nur auf genetischer Veranlagung, sondern vor allem auf den Erfahrungen des realen Lebens, wobei vor allem individuelles Leid eine Rolle spielt. Das 6. Kammerkonzert des Staatstheaters Darmstadt zeigte dies in aller Deutlichkeit in der Interpretation dreier „letzter […]

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Zeitlose Romantik

Vor allem in der Musik sind Zuordnungen zu Epochen hinterfragbar, wenn es nicht gerade um die reine Jahreszahl geht, denn Klassik und Romantik etwa beschreiben eher zeitliche Kategorien denn inhaltliche. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sich Komponisten immer wieder erlaubt haben, die ungeschriebenen Vorgaben ihrer jeweiligen Epoche zu ignorieren und ihrer eigenen Intuition zu […]

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Dem Leid eine Stimme geben…

Schuberts „Winterreise“ gilt als eines der dichtesten und expressivsten Musikwerke des klassischen Kanons. Dabei fällt auf, dass dieses Werk meist mit dem Namen Schubert genannt und generell auch assoziiert wird. Dabei stammen die Texte von Wilhelm Müller, einem ebenfalls früh verstorbenen Zeitgenossen Schuberts. Bei Konzerten nennen die Programmhefte meist pflichtschuldig den Verfasser der dem Liederzyklus […]

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Die Musik der fünf Elemente

Man hätte diesen Bericht auch mit „Wassermusik – aus der Flasche“ übertiteln können, aber das erschien dem Rezensenten dann doch etwas zu platt. Auch so wird sich der geneigte Leser fragen, was denn die Elemente – und auch noch fünf! – mit Musik zu tun haben. Das erklärte der Perkussionist Alexej Gerassimez zu Beginn des […]

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Liebesleid und surreale Sehnsucht

Für das 9. Kammerkonzert hatte das Staatstheaters Darmstadt das „Chorwerk Ruhr“ engagiert, ein international renommiertes Gesangsensemble mit imponierenden Referenzen. Dazu hatte man mit der Stadtkirche Darmstadt eine besonders passende Umgebung ausgewählt, denn hier herrschen ganz andere klangliche Bedingungen als in der während der Restauration des Kleinen Hauses üblichen Orangerie. Der Chor besteht aus jeweils zwölf […]

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Ein Abend der dunkleren Töne

Beim 8. Kammerkonzert des Staatstheaters Darmstadt gastierte das noch junge Frankfurter Eliot-Quartett mit Maryana Osipova (v), Alexander Sachs (v), Dmitry Hahalin (va) und Michael Preuss (vc) in der gut gefüllten Orangerie. Das Programm spannte einen weiten musikhistorischen Bogen von Joseph Haydn über Maurice Ravel bis zu Dmitri Schostakowitsch. Das Eliot-Quartett mit (v.l.n.r.) Dmitry Hahalin. Maryana […]

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Stimmstarker Unterhaltungskünstler

In der E-Musik war es lange Zeit guter Ton, als vortragender Solist hinter das Werk zu treten und nur die zu interpretierende Musik vorzutragen. Grund dafür waren wohl auch Exzentriker wie Franz Liszt, die oftmals mehr sich selbst als das Werk inszenierten. In den letzten Jahren hat sich diese Grundeinstellung geändert, auch unter dem Aspekt, […]

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