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Nostalgie der schönsten Art
Stephanie Hempel war zehn Jahre alt und seher mutig, als sie bei einer Veranstaltung der ...
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Karine Tuil: „Die Liebeshungrigen“
In ihrem letzten, hier besprochenen Buch „Diese eine Entscheidung“ hatte Karine Tuil auf mitreißende und ...
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Anna Gavalda: „Ab morgen wird alles anders“
Diese Geschichtensammlung der französischen Journalistin und Schriftstellerin wendet sich in erster Linie an ein eher ...
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George Sand: „Nanon“
Anlässlich ihres 150. Todestags wurde in den Medien der französischen Schriftstellerin George Sand (1804 – ...
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Elena Ferrante: „An den Rändern“
Die italienische Schriftstellerin Elena Ferrante, Autorin der Tetralogie „Neapolitanische Saga“, auf Deutsch zwischen 2016 und ...
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Luise Schorn-Schütte: „Die Teilung der Macht“
Der Untertitel dieses historischen Sachbuches lautet „Eine Geschichte der frühen Neuzeit“ und verortet es in ...
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Claire Berest: „ Das Leben ist ein Fest“
Der Name der mexikanischen Malerin Frida Kahlo lässt im ersten Augenblick auf einen deutschen Hintergrund ...
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Johann-Günther König: „Hafen oder Tod“
Zweitausend Jahre Seefahrt und ihr Niederschlag in der Literatur finden in diesem Buch ihr Echo, ...
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Judith Schalansky: „Marmor, Quecksilber, Nebel – Woraus die Welt gemacht ist“
Judith Schalansky hielt im Sommer 2025 Poetikvorlesungen an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Ihr neues ...
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„Falstaff“ mit aktuellem Upgrade
Guiseppe Verdis späte „Falstaff“-Oper beruht auf Shakespeares „Die lustigen Weiber von Windsor“ und behandelt auf ...
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Sebastian Haffner: „Der Teufelspakt“
Der Autor dieser Zeilen wuchs in den fünfziger Jahren in der Bundesrepublik auf und übernahm ...
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Es muss nicht immer die Fünfte sein….
Das 8. Sinfoniekonzert des Staatstheaters Darmstadt stand ganz im Bann des frühen 20. Jahrhunderts mit ...
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ABBA bitte mit Ra(h)meau
Kann man in einem Barock-Konzert moderne POP-Musik spielen, ohne gleich des Anbiederns an ein breites ...
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Barockmusik introvertiert
Barockmusik hört man heute oft von größeren Orchestern, die Wert auf Strahlkraft und akustische Präsenz ...
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Liya Yu: „Hirn statt Moral“
Der Titel dieses Buches erscheint angesichts des in weiten Kreisen vorherrschenden Moralismus einleuchtend und auf ...
Nostalgie der schönsten Art
Stephanie Hempel war zehn Jahre alt und seher mutig, als sie bei einer Veranstaltung der sozialistischen Jugend im mecklenburgischen Grabow – noch zu DDR-Zeiten! – als eigenen Beitrag „Let it be“ von den Beatles vortrug. Den Text hatte sie sich in Lautschrift – man lernte kein Englisch in DDR-Schulen – aufgeschrieben und sich dabei maßlos […]
Karine Tuil: „Die Liebeshungrigen“
In ihrem letzten, hier besprochenen Buch „Diese eine Entscheidung“ hatte Karine Tuil auf mitreißende und dennoch präzise Art nicht nur die Folgen einer fragwürdigen juristischen Maßnahme beschrieben, sondern damit auch auf einem brisanten politischen Problemfeld eindeutig Stellung bezogen. In ihrem neuen Roman setzt sie diese Linie konsequent fort, indem sie ihn in den höchsten politischen […]
Anna Gavalda: „Ab morgen wird alles anders“
Diese Geschichtensammlung der französischen Journalistin und Schriftstellerin wendet sich in erster Linie an ein eher jüngeres Publikum, indem er deren Lebensgewohnheiten, Hoffnungen, Ängste und Lebenslügen thematisiert. Das geschieht jedoch weder spöttisch noch gar sarkastisch, sondern mit viel Empathie für die Unsicherheit und vordergründige „Coolness“ der jüngeren Generation, die sich einer guten Zukunft nicht mehr sicher […]
George Sand: „Nanon“
Anlässlich ihres 150. Todestags wurde in den Medien der französischen Schriftstellerin George Sand (1804 – 1876) gedacht, die eine der bedeutendsten frühen feministischen Stimmen in Frankreich war. Vielen ist sie nur als Lebensgefährtin von Chopin bekannt, den sie bis zu seinem Tod begleitete. George Sand, eigentlich Amantine Aurore Lucile Dupin de Francueil, war eine bemerkenswerte […]
Elena Ferrante: „An den Rändern“
Die italienische Schriftstellerin Elena Ferrante, Autorin der Tetralogie „Neapolitanische Saga“, auf Deutsch zwischen 2016 und 2018 erschienen, hütet weiterhin das Geheimnis ihrer Identität. Auch mit ihrem neuen Buch „An den Rändern“ hält sie daran fest. Das Buch enthält drei Vorlesungen über Lesen und Schreiben, die 2021 an der Universität von Bologna im Rahmen der „Lectiones […]
Luise Schorn-Schütte: „Die Teilung der Macht“
Der Untertitel dieses historischen Sachbuches lautet „Eine Geschichte der frühen Neuzeit“ und verortet es in die Epoche von Luthers 95 Thesen (1517) bis zur französischen Revolution (1789). Damit schließt es zumindest zeitlich an das hier vorgestellte Buch „Gründerzeit 1200“ an , das die Entwicklung der Stadtkultur zwischen 1200 und dem Ende des 15. Jahrhunderts beschreibt. […]
Claire Berest: „ Das Leben ist ein Fest“
Der Name der mexikanischen Malerin Frida Kahlo lässt im ersten Augenblick auf einen deutschen Hintergrund schließen, und das trifft insofern zu, als ihr Vater als Achtzehnjähriger aus Deutschland nach Mexiko auswanderte, wo Frida – damals noch Frieda – im Jahr 1907 zur Welt kam. Sie selbst sah sich als Mexikanerin und hätte wohl jeglichen konkreten […]
Johann-Günther König: „Hafen oder Tod“
Zweitausend Jahre Seefahrt und ihr Niederschlag in der Literatur finden in diesem Buch ihr Echo, und der Autor fügt dabei die selten fröhlichen und meist ängstlichen oder gar traumatischen Berichte über Meeresüberquerungen zu einer eindrucksvollen Palette der unterschiedlichsten Gemütsfarben zusammen. Dabei überwiegt das Gefühl, dass er selbst kein „gestandener“ Seemann ist, da er in seinen […]
Judith Schalansky: „Marmor, Quecksilber, Nebel – Woraus die Welt gemacht ist“
Judith Schalansky hielt im Sommer 2025 Poetikvorlesungen an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Ihr neues Buch „Marmor, Quecksilber, Nebel“ basiert auf diesen Vorlesungen. Angesichts des Titels fragte ich mich, was Marmor, Quecksilber und Nebel mit Literatur zu tun haben könnten. Ich war gespannt auf Judith Schalansky und erwartete eine aufregende Lektüre, nachdem mich ihr 2018 […]
„Falstaff“ mit aktuellem Upgrade
Guiseppe Verdis späte „Falstaff“-Oper beruht auf Shakespeares „Die lustigen Weiber von Windsor“ und behandelt auf burleske Weise das uralte Thema des so größenwahnsinnigen wie übergriffigen „alten weißen Mannes“. Sir John Falstaff, als Figur aus einem anderen Stück übernommen, zieht seine Mitmenschen gnadenlos über den Tisch, frei nach der Devise: „nur der Erfolg zählt“. Als er […]