Archive | Sachbücher

Cover, Sommer mit Goethe

Gustav Seibt: „Ein Sommer mit Goethe“

„Ein Sommer mit Goethe“ – welch ein Versprechen! Der Autor Gustav Seibt hat sich vorgenommen, seine eigene Goethe-Begeisterung weiterzugeben. Dafür legt er dieses kleine Buch vor, mit dem er seinen potenziellen Leserinnen und Lesern, gerade auch den „zögernden oder vielbeschäftigten“, einen Sommer mit Goethelektüre vorschlägt. In täglichen kleinen Häppchen könne man durch Texte von Goethe […]

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2604_ethische_intelligenz

Markus Gabriel: „Ethische Intelligenz“

Der Untertitel dieses neuen Buches des derzeit bedeutendste deutschen Philosophen lautet „Wie KI uns moralisch weiterbringen kann“ und setzt damit schon ein handlungsweisendes Zeichen. Die Philosophie hat sich lange Zeit an das Objektivitätsmantra der Naturwissenschaften gehalten, das den Wissenschaftler als außenstehenden Beobachter definiert, der ohne eigenes Interesse die Wahrheit – was immer das ist – […]

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Ferdinand Knauss; „Der gelähmte Westen“

Laut einer weit verbreiteten Definition der westlichen Linken gibt es keine rechten Intellektuellen, ja, eine solche Bezeichnung sei geradezu ein innerer Widerspruch. Dahinter steht die Annahme, dass ein Intellektueller grundsätzlich progressiv ist, „rechte“ Weltanschauungen jedoch per se regressiv oder gar reaktionär sind. Der Autor dieses kleinen Buches zeigt, dass die linke Verortung des Intellektuellen zu […]

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2603_farben_des_universums

Florian Freistetter: „Die Farben des Universums“

Schaut man nachts in einen wolkenlosen Himmel, dann sieht man nur schwarzes Nichts und weißgelbe Sterne. Schaut man sich jedoch Bildliteratur astronomischer Objekte an, dann leuchten die in spektakulären, wenn nicht abenteuerlichen Farben. Beide Eindrücke entsprechen nicht der Wahrheit, sondern sind dem begrenzten Auflösungsvermögen des menschlichen Auges einerseits und bewussten Filtertechniken der Weltraumforschung andererseits geschuldet. […]

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2602_gründerzeit

Graichen/Wemhoff: „Gründerzeit 1200“

Gerne kleidet man historische Bücher in ein Roman-Gewand, da Sachbücher als trocken gelten und daher nur einen begrenzten Leserkreis ansprechen. Das geht jedoch wegen der „menschelnden“ Herangehensweise meist auf Kosten der historischen Genauigkeit. Doch es gibt auch Sachbücher, die ohne diese Gattungskrücke sowohl ein lebendiges Abbild der jeweiligen historischen Situation als auch ein Stimmungsbild des […]

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2601_deutsche_sprache

Roland Kaehlbrandt: „Von der Schönheit der deutschen Sprache“

Mit seinem überraschend bekennenden, ja fast naiven Titel weckt dieses Buch bereits im ersten Augenblick lebhaftes Interesse, denn welcher „seriöse“ Wissenschaftler wagt heute noch Begriffe wie „Schönheit“ nicht nur affirmativ zu benutzen, sondern auch noch als richtungsweisenden Titel zu verwenden. Schnell ist man da als Autor in die Ecke der Ewiggestrigen abgeschoben. So verweist Kaehlbrandt […]

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2601_königsberg

Christopher Clark: „Skandal in Königsberg“

Als Christopher Clark vor zwölf Jahren mit seinem Buch „Die Schlafwandler“ vor allem die europäische Historiker-Gemeinde kräftig durchrüttelte, avancierte der gebürtige Australier in den Augen der Öffentlichkeit zum Europa-Experten. Dass er daneben noch verschiedene Bücher über Preußen verfasst hatte, drang in der Öffentlichkeit ironischerweise gerade wegen des „Schlafwandler“-Erfolges nicht durch. Doch gerade die intensive Beschäftigung […]

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Konrad Paul Liessmann: „Was nun?“

Der alle Ideologien und Utopien kritisch gegen den Strich bürstende österreichische Philosoph widmet sich in dem vorliegenden Buch all den aktuellen Krisen auf dem politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Parkett. Dabei geht es ihm trotz des Untertitels „Eine Philosophie der Krise“ weniger um die allumfassende philosophische Theorie als vielmehr um die Entlarvung scheinbarer Gewissheiten und moralischer […]

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Eva Illouz: „Der 8. Oktober“

Eva Illouz ist eine israelisch-französische Soziologin, lehrt u. a. an der Universität von Jerusalem und hat sich in letzter Zeit mehrfach als Israel-Kritikerin gemeldet. Der Titel des vorliegenden Buches verweist bewusst nicht auf den Tag des Hamas-Massakers an israelischen Kibbuz-Bewohnern und Rave-Fans, sondern auf den Tag danach. Hier haben sie vor allem die Reaktionen eines […]

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Peter Hoeres: „Rechts und links“

Die Begriffe „Rechts“ und „Links“ sind seit einiger Zeit mit zunehmender Radikalität politisch aufgeladen, bis hin zu tätlichen Angriffen auf die jeweils andere Seite. Sowohl in den Niederungen der Gesellschaft als auch in der intellektuellen Elite ist eine steigende Polarisierung festzustellen. Der Autor des vorliegenden Buches, selbst Politikwissenschaftler und Lehrstuhlinhaber, hat sich diesen kontrastierenden Begriffen […]

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