Archive | Sachbücher

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Roland Kaehlbrandt: „Von der Schönheit der deutschen Sprache“

Mit seinem überraschend bekennenden, ja fast naiven Titel weckt dieses Buch bereits im ersten Augenblick lebhaftes Interesse, denn welcher „seriöse“ Wissenschaftler wagt heute noch Begriffe wie „Schönheit“ nicht nur affirmativ zu benutzen, sondern auch noch als richtungsweisenden Titel zu benutzen. Schnell ist man da als Autor in die Ecke der Ewiggestrigen abgeschoben. So verweist Kaehlbrandt […]

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Christopher Clark: „Skandal in Königsberg“

Als Christopher Clark vor zwölf Jahren mit seinem Buch „Die Schlafwandler“ vor allem die europäische Historiker-Gemeinde kräftig durchrüttelte, avancierte der gebürtige Australier in den Augen der Öffentlichkeit zum Europa-Experten. Dass er daneben noch verschiedene Bücher über Preußen verfasst hatte, drang in der Öffentlichkeit ironischerweise gerade wegen des „Schlafwandler“-Erfolges nicht durch. Doch gerade die intensive Beschäftigung […]

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2601_was_nun

Konrad Paul Liessmann: „Was nun?“

Der alle Ideologien und Utopien kritisch gegen den Strich bürstende österreichische Philosoph widmet sich in dem vorliegenden Buch all den aktuellen Krisen auf dem politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Parkett. Dabei geht es ihm trotz des Untertitels „Eine Philosophie der Krise“ weniger um die allumfassende philosophische Theorie als vielmehr um die Entlarvung scheinbarer Gewissheiten und moralischer […]

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Eva Illouz: „Der 8. Oktober“

Eva Illouz ist eine israelisch-französische Soziologin, lehrt u. a. an der Universität von Jerusalem und hat sich in letzter Zeit mehrfach als Israel-Kritikerin gemeldet. Der Titel des vorliegenden Buches verweist bewusst nicht auf den Tag des Hamas-Massakers an israelischen Kibbuz-Bewohnern und Rave-Fans, sondern auf den Tag danach. Hier haben sie vor allem die Reaktionen eines […]

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Peter Hoeres: „Rechts und links“

Die Begriffe „Rechts“ und „Links“ sind seit einiger Zeit mit zunehmender Radikalität politisch aufgeladen, bis hin zu tätlichen Angriffen auf die jeweils andere Seite. Sowohl in den Niederungen der Gesellschaft als auch in der intellektuellen Elite ist eine steigende Polarisierung festzustellen. Der Autor des vorliegenden Buches, selbst Politikwissenschaftler und Lehrstuhlinhaber, hat sich diesen kontrastierenden Begriffen […]

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Christian Spiering: „Das seltsamste Teilchen der Welt“

Dieses Buch ist im Grunde genommen für jeden interessierten, aber „normalen“ Leser eine Zumutung, vermittelt es doch einen lebendigen Eindruck von außergewöhnlich begabten und motivierten Menschen, die nicht nur in ihrem beruflichen Wirkungsumfeld Besonderes geleistet haben, sondern oftmals auch auf anderen Gebieten wie Sport – etwa Tennis – oder Musik – zum Beispiel Klavierspielen – […]

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Cover analoge Eltern, digitlae Kinder

Nelia Schmid König: „ Analoge Eltern – digitale Kinder“

Die Psychoanalytikerin und Kinder- und Jugendtherapeutin Nelia Schmid König widmet sich in ihrem Buch „Analoge Eltern- digitale Kinder“ den besonderen Herausforderungen an die Erziehung in einer Zeit der zunehmenden Digitalisierung. Die Autorin wendet sich an alle Eltern, ganz gleich, ob sie noch ganz kleine Kinder haben oder schon größere oder Jugendliche. Sie nimmt ihre Leserinnen […]

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2511_der_mensch

Josef H. Reichholf: „Mensch – Evolution einer besonderen Spezies“

Der Autor dieses Buches ist Biologe und emeritierter Professor für Naturschutz. Bei einem so bedeutungsschwangeren Titel, der auf die eigene Gattung abhebt, kann man also annehmen, dass hier weniger Philosophie oder gar Ideologie, sondern Fakten und wissenschaftliche Erkenntnisse eine zentrale Rolle spielen. Dennoch verzichtet der Autor nicht auf den normativen Aspekt seiner Ausführungen, wohl wissend, […]

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Maurice Crul/Frans Lelie: „Gesellschaft der Minderheiten“

Das Autorenteam beschäftigt sich an der Universität Amsterdam schwerpunktmäßig mit Migrationsfragen. Mithilfe eingehender Recherchen und Umfragen im EU-Raum haben sie einen umfangreichen Datenbestand sowohl zur Migrationsstruktur als auch zu den Einstellungen der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund erstellt, der die Grundlage des vorliegenden Buches mit dem Untertitel „Leben in der Superdiversität“ bildet. Dabei haben sie festgestellt, dass […]

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2510_beirut

Meret Michel: „BEIRUT – Splitter einer Weltstadt“

„Splitter einer Weltstadt“ – so übertitelt Meret Michel ihre Analyse des Niedergangs der einst blühenden libanesischen Metropole Beirut. Wie Splitter sammelt sie die Bruchstücke ein, die ihr Bewohner der Stadt erzählen. Immer wieder mussten die Menschen, die Familien ums Überleben kämpfen, verloren Hab und Gut, Wohnungen und Häuser – ja: ganze Stadtviertel. Sie mussten mit […]

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