Author Archive | Elke Trost

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Christian Kracht: „Eurotrash“

„Eurotrash“ ist der Titel des neuen Romans von Christian Kracht. Dieser Titel ist eine Herausforderung und lässt die Leserin erst einmal bei Wikipedia nachschauen. Dort heißt es: „Eurotrash …. ist ein englischer, in den Vereinigten Staaten von Amerika entstandener, zumeist abfälliger … Begriff. Er dient dazu, den Lebensstil, das Verhalten oder die Anmutung von Europäern […]

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Colum McCann: „Apeirogon“

Wer besser verstehen will, wie die Menschen in Israel und im Westjordanland mit dem Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis umgehen, der sollte unbedingt den Roman „Apeirogon“ des irischen Autors Colum McCann lesen. Der Begriff „Apeirogon“ steht für die Vielschichtigkeit des Nah-Ost-Konflikts: Der griechische Begriff „Apeirogon“ bedeutet etwa „unendlich viele Winkel“ (Wikipedia) und bezeichnet eine geometrische […]

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Helga Schubert: „Vom Aufstehen – Ein Leben in Geschichten“

In ihrem Buch „Vom Aufstehen – Ein Leben in Geschichten“ versammelt Helga Schubert 29 Erzählungen, die alle als Skizzen und Erinnerungen der Autorin miteinander zusammenhängen. So ist es eher ein autobiographischer Roman geworden. Es scheint, dass die so uneitle Autorin sich nicht anmaßen möchte, ihr Buch „Roman“ zu nennen. Worum geht es in diesen Skizzen […]

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Judith Hermann: „Daheim“

„Daheim“ nennt Judith Hermann ihren neuen Roman und schlägt mit diesem Titel ihr zentrales Thema an: Was sind das für Menschen, die sich irgendwo daheim fühlen und Wurzeln schlagen können? Was treibt dagegen andere, nach neuen Orten aufzubrechen ohne das Bestreben, dort Wurzeln zu schlagen? Die einen suchen die Stabilität des Bekannten, nehmen dafür Einengung […]

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Sharon Dodua Otoo: „Adas Raum“

„Totope, März 1459 – In der längsten Nacht des Jahres klebte Blut an meiner Stirn, und mein Baby starb.“ So beginnt Sharon Otoos Roman „Adas Raum“, Geburt und Tod in einem Satz. Damit steigt Otoo ein in das Thema ihres Romans: die Unterdrückung und Ausbeutung der Frau in den letzten 500 Jahren bis in die […]

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Ottessa Moshfegh: „Der Tod in ihren Händen“

Ottessa Moshfegh lässt in ihrem 2021 auf Deutsch erschienenem Roman „Der Tod in ihren Händen“ die 72-jährige Vesta Guhl ihren eigenen Krimi entwerfen. Aber dieser Roman ist nur scheinbar ein Krimi, tatsächlich ist es eine Erzählung über Alter, Einsamkeit und zunehmenden Realitätsverlust. „Sie hieß Magda. Niemand wird je erfahren, wer sie ermordet hat. Ich war […]

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Anna Bers (Hg.): „Frauen Lyrik – Gedichte in deutscher Sprache“

Die von Anna Bers herausgegebene Anthologie „Frauen  Lyrik“ umfasst Gedichte von Frauen, Gedichte über Frauen und Gedichte mit einer weiblichen Stimme. Ein senkrechter Strich zwischen „Frauen“ und „Lyrik“ signalisiert die Vielfalt des Themas „Frau“ in der Lyrik sowie die Vielfalt von Autorinnen und Autoren, die in diesem Band vereinigt sind. Anna Bers lässt unbekannte Lyrikerinnen […]

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Mithu Sanyal: „Identitti“

Die Hauptfigur in Mithu Sanyals neuem Roman „Identitti“ ist die Studentin und Bloggerin Nivedita Anand. Wie die Autorin ist sie eine „Mixed-Race“ Person of Colour, kurz „PoC“. Nivedita lebt – wie ihre Autorin – in Düsseldorf-Oberbilk, einem Stadtteil, in dem heute Menschen aus etwa 100 Nationen zusammenleben. In ihrem Blog nennt sich Nivedita „Identitti“ oder […]

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