Archive | Sachbücher

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Ernst-Wilhelm Händler: „Das Geld spricht“

Kriminalromane werden vorwiegend entweder aus der Perspektive des „allwissenden“ Autors oder aus der subjektiven Perspektive eines Detektivs oder eines Opfers erzählt. Nur wenige Autoren haben es gewagt, den Täter selbst als Ich-Erzähler in den Vordergrund zu stellen, wohl aus ethischen Gründen und damit letztlich wegen der Akzeptanz beim Publikum. Der Autor des vorliegenden Buches entwickelt […]

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Nina Scholz/Heiko Heinisch: „Alles für Allah“

Kritische Bücher über den Islam, vor allem von nicht-islamischen Autoren, stoßen in Deutschland auf starke Skepsis, wenn nicht Ablehnung. Sind die Verfasser keine Islam-Experten oder vergleichbare seriöse Wissenschaftler, äußert sich diese Ablehnung in heftiger Polemik – siehe Thilo Sarrazin -, können sie aber auf entsprechende Expertise verweisen, werden sie gerne ignoriert, um sich nicht mit […]

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Carlo Rovelli: „Die Geburt der Wissenschaft“

Der Autor dieses Buches ist selbst Naturwissenschaftler und forscht über die Quantentheorie. Er ist also, wenn man so will, bei einem Buch über die wissenschaftliche Denkweise befangen. Doch das ist bei diesem Buch keine Belastung sondern eher ein Vorteil, da er das Wesentliche der wissenschaftlichen Art, die Welt zu betrachten, auf den Punkt bringt. Rovelli […]

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Armin Nassehi: „Muster“

Seit etwa zwei Dekaden, mit dem endgültigen Durchbruch des Internets als weltweites Kommunikations- und Bezugssystem, wächst die Literatur zum Thema Digitalisierung. Wurden Computer in der Literatur, speziell der soziologischen und politischen, bis dahin entweder als geheimnisvolle, im besten Sinne ergebnisoffene Technik oder als nebulöse zukünftige Bedrohung im Sinne der Science Fiction behandelt, kam mit dem […]

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Buchtitel

Julia Ebner, Radikalisierungsmaschinen – Wie Extremisten die neuen Technologiern nutzen und uns manipulieren

Julia Ebner analysiert in ihrem Buch „Radikalisierungsmaschinen – Wie Extremisten die neuen Technologien nutzen und uns manipulieren“, wie auf Social-Media-Plattformen extremistische Agitation jeglicher Couleur betrieben wird. Julia Ebner, Jahrgang 1991, ist Extremismusforscherin und Politikberaterin am London Institute for Strategic Dialogue. Julia Ebners Buch sollte jeder lesen, der sich noch Illusionen darüber macht, dass die Radikalisierung […]

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Wulf-Hinnerk Vauk: „Self-Update für Ihre Persönlichkeit“

Ratgeber fluten ohne Ende den Buchmarkt – sie zeigen beispielsweise, wie man ohne Anstrengung reich wird, das Herz schöner Frauen gewinnt sowie unendlich glücklich und zufrieden wird. Aus dieser Flut hebt sich das Bändchen „Self-Update für Ihre Persönlichkeit“ wohltuend ab. Autor Wulf- Hinnerk Vauk bringt für seine Tipps und Betrachtungen jede Menge Lebenserfahrung mit. Er […]

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Maximilian Hauptmann/Stefan Kutzenberger: „Das Literatur-Quiz“

Ein Literatur-Wissenschaftler der Wiener Universität, Stefan Kutzenberger, ist zutiefst frustriert und ratlos ob der mangelnden Literaturbildung und Leselust seiner Literatur(!)-Studenten. Nur ein Student weit und breit – Maximilian Hauptmann – zeigt hohes Interesse und ein umfassendes literarisches Wissen. So beschließen die beiden, die traurige Lage mit einem Quiz-Buch über Literatur und Literaten zu bekämpfen. Frei […]

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Kai Schreiber: “ Wahre Lügen“

In Zeiten der „Fake News“ und alternativer Fakten ordnet man ein Buch mit dem Titel „Wahre Lügen“ intuitiv als eines über aktuelle politische und gesellschaftliche Vorurteile ein: Xenophobie, Leugnen des Klimawandels und Ablehnung alles Neuen. Doch sehr schnell zeigt Kai Schreiber, der Autor dieses Buches, dass es um viel mehr, quasi um die existenziellen Grundlagen […]

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Angela Stent: „Putins Russland“

Im Jahr 1991 beendete Michail Sergejewitsch Gorbatschow zusammen mit den ehemaligen Bruderstaaten das siebzigjährige Experiment des „real existierenden Sozialismus“ und entließ die meisten der ehemaligen Ostblockstaaten in eine vorerst ungewisse Freiheit. Danach redete (fast) die gesamte Welt über das „Ende der Geschichte“, die „Friedensdividende“ und andere utopische Vorstellungen. Heute, knapp dreißig Jahre später, scheinen die […]

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Antonia Grunenberg: „Götterdämmerung“

Der Untertitel dieses voluminösen Buches suggeriert, dass es sich hier um eine breite und vor allem repräsentative Darstellung der deutschen Intellektuellenwelt während der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts handelt. Das trifft auch insofern zu, dass alle intellektuellen Schwergewichte von Adorno bis Zweig vorgestellt werden, ihre Bedeutung dabei jedoch abhängig ist von ihrer jeweiligen Beziehung zu […]

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