Archive | Sachbücher

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Gretchen Dutschke, 1968 Worauf wir stolz sein dürfen

Mit ihrem 2018 erschienenen Buch „1968 – Worauf wir stolz sein dürfen“ liefert Gretchen Dutschke eine zusammenfassende Übersicht über die Entwicklung der Studentenbewegung und deren gesamtgesellschaftliche Auswirkungen. Die Autorin verknüpft in ihrer Darstellung ihre persönliche Geschichte als Partnerin und Ehefrau Rudi Dutschkes mit den politischen Zielen und Hoffnungen großer Teile der jungen Generation der 60er […]

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1902_zeit_macht

Christopher Clark: „Von Zeit und Macht“

Der australische Historiker Christopher Clark, Autor des viel diskutierten Buchs „Die Schlafwandler„, widmet sich in diesem Buch einem Thema, das nicht gerade den aktuellen Zeitgeist bewegt: das Zeit- und Geschichtsverständnis der Mächtigen. Laut Clark sehen die meisten Untersuchungen bei historischen Veränderungen keine „Akteure“, da das Individuum als Grund historischer Umbrüche seit dem frühen 19. Jahrhundert […]

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Ahmad Mansour: „Klartext zur Integration“

Vor einer inhaltlichen Bewertung dieses Buches sind einige Angaben über den Autor erforderlich, die für sich sprechen und zeigen, wie Integration aussehen kann. Ahmad Mansour ist arabischer Israeli und kam vor knapp fünfzehn Jahren mit einem Visum zum Studium nach Deutschland. Zu Beginn sprach er nach eigenen Aussagen nur sehr bruchstückhaft Deutsch. Dreizehn Jahre später […]

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Franklin Foer: „Welt ohne Geist“

Dass das Internet nicht nur den Einzelhandel sondern auch die Presse und die Verlagsbranche durcheinandergewirbelt hat, ist heute eine weitgehend unbezweifelte Erkenntnis. Dass die Betroffenen dies grundsätzlich aus ihrer Perspektive und mit reduzierter Distanz sehen, ist dabei verständlich. Franklin Foer ist in der Wolle gefärbter Journalist, hat die Auswirkungen des Internets hautnah miterlebt und seine […]

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Hans-Joachim Hinrichsen: „Franz Schubert“

Der 1828 im Alter von einunddreißig Jahren verstorbene Franz Schubert stand den überwiegenden Teil seines Lebens – objektiv und vor allem subjektiv – im Schatten Beethovens. Schlimmer noch als im Falle eines bereits verstorbenen Vorbildes erlebte und erlitt er Beethovens Größe und Einfluss während seiner gesamten musikalischen Karriere. Das bewunderte Vorbild war ihm stets zwanzig […]

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Paul Kirchhof: „Beherzte Freiheit“

Um es gleich es vorab klarzustellen: bei dem Autor dieses Buches handelt es sich nicht um den Schriftsteller Bodo Kirchhoff, sondern um den ehemaligen Richter des Bundesverfassungsgerichtes und Professors Paul Kirchhof. Diese Klarstellung wird manchem trivial erscheinen, doch da beide Autoren in der Öffentlichkeit eine gewisse Prominenz genießen, sind Verwechslungen durchaus möglich und wahrscheinlich. Paul […]

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Kurt Bayertz: „Interpretieren um zu verändern“ – Karl Marx und seine Philosophie

Karl Marx hat den Satz geprägt, die Philosophen interpretierten die Welt, es gehe jedoch darum, sie zu verändern. Dieser Satz ist auch die Grundlage von Marx´ eigener Theorie über den Gang der Geschichte, die davon ausgeht, dass alle Veränderungen nicht vom Denken, sondern vom Handeln der Menschen ausgehen. Damit widersprach er Hegel und den Idealisten, […]

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Christoph von Marschall: „Wir verstehen die Welt nicht mehr“

Seit einigen Jahren verfolgt Deutschland innerhalb und außerhalb der EU einen Weg, den es selbst als „alternativlos“ betrachtet, dem aber die Partner und Nachbarn offensichtlich nicht willig folgen wollen oder können. Ob es um die Sparpolitik in der Euro-Zone gegenüber Griechenland oder Italien, die Aufnahme von Flüchtlingen und Migranten, die gemeinsame Verteidigungspolitik oder das Verhältnis […]

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Christoph Niemann: „Wörter“

Christoph Niemann hat sich der Wörter angenommen und ein packendes Wörterbuch mit 300 Wörtern verfasst. Wörter wie „zwischen“, „miteinander“, „Schein“, „Stadt“, „Land“, „später“, „aber“, „nie“, um nur einige zu nennen. Sie werden als einzelne Gebilde wahrgenommen. Der Kontext entsteht durch prägnante Zeichnungen, die das Wort begleiten, erklären, interpretieren, ihm Bedeutung verleihen. Es ist ein herrliches […]

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