Archive | Sachbücher

2512_neutrino

Christian Spiering: „Das seltsamste Teilchen der Welt“

Dieses Buch ist im Grunde genommen für jeden interessierten, aber „normalen“ Leser eine Zumutung, vermittelt es doch einen lebendigen Eindruck von außergewöhnlich begabten und motivierten Menschen, die nicht nur in ihrem beruflichen Wirkungsumfeld Besonderes geleistet haben, sondern oftmals auch auf anderen Gebieten wie Sport – etwa Tennis – oder Musik – zum Beispiel Klavierspielen – […]

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Cover analoge Eltern, digitlae Kinder

Nelia Schmid König: „ Analoge Eltern – digitale Kinder“

Die Psychoanalytikerin und Kinder- und Jugendtherapeutin Nelia Schmid König widmet sich in ihrem Buch „Analoge Eltern- digitale Kinder“ den besonderen Herausforderungen an die Erziehung in einer Zeit der zunehmenden Digitalisierung. Die Autorin wendet sich an alle Eltern, ganz gleich, ob sie noch ganz kleine Kinder haben oder schon größere oder Jugendliche. Sie nimmt ihre Leserinnen […]

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2511_der_mensch

Josef H. Reichholf: „Mensch – Evolution einer besonderen Spezies“

Der Autor dieses Buches ist Biologe und emeritierter Professor für Naturschutz. Bei einem so bedeutungsschwangeren Titel, der auf die eigene Gattung abhebt, kann man also annehmen, dass hier weniger Philosophie oder gar Ideologie, sondern Fakten und wissenschaftliche Erkenntnisse eine zentrale Rolle spielen. Dennoch verzichtet der Autor nicht auf den normativen Aspekt seiner Ausführungen, wohl wissend, […]

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2510_superdiversität

Maurice Crul/Frans Lelie: „Gesellschaft der Minderheiten“

Das Autorenteam beschäftigt sich an der Universität Amsterdam schwerpunktmäßig mit Migrationsfragen. Mithilfe eingehender Recherchen und Umfragen im EU-Raum haben sie einen umfangreichen Datenbestand sowohl zur Migrationsstruktur als auch zu den Einstellungen der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund erstellt, der die Grundlage des vorliegenden Buches mit dem Untertitel „Leben in der Superdiversität“ bildet. Dabei haben sie festgestellt, dass […]

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2510_beirut

Meret Michel: „BEIRUT – Splitter einer Weltstadt“

„Splitter einer Weltstadt“ – so übertitelt Meret Michel ihre Analyse des Niedergangs der einst blühenden libanesischen Metropole Beirut. Wie Splitter sammelt sie die Bruchstücke ein, die ihr Bewohner der Stadt erzählen. Immer wieder mussten die Menschen, die Familien ums Überleben kämpfen, verloren Hab und Gut, Wohnungen und Häuser – ja: ganze Stadtviertel. Sie mussten mit […]

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2510_germanen

Karl Banghard: „Die wahre Geschichte der Germanen“

Der Autor dieses Buches leitet das Archäologische Freilichtmuseum Oerlinghausen im Teutoburger Wald. Allein dieser sagenumwobene Ort lässt bereits auf eine hohe Kompetenz des Museums und daher auch des Leiters schließen. Auf der anderen Seite blickt die Geschichte des Germanentums vor allem in Deutschland auf eine lange und – um es freundlich auszudrücken – ambivalente Vergangenheit […]

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2509_moral

Thomas Nagel: „Moralische Gefühle, moralische Wirklichkeit, moralischer Fortschritt“

Der deutsch klingende Name dieses amerikanischen Philosophen hat durchaus einen „moralischen“ Hintergrund, mussten doch Nagels jüdische Eltern aus Deutschland nach Belgrad fliehen, wo 1937 ihr Sohn Thomas zur Welt kam. Der weitere Fluchtweg führte sie dann in die USA. In seinen Betrachtungen über das Wesen der Moral bezieht sich Nagel jedoch mit keinem Wort auf […]

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2509_unwissenheit

Karl-Markus Gauß: „Schuldhafte Unwissenheit“

Der Titel dieses Buches lehnt sich an Kants Begriff der „selbstverschuldeten Unmündigkeit“ an und bezieht sich auf den Antisemitismus der letzten hundert Jahre, mit einem Schwerpunkt auf den letzten Jahren nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023. Dabei beleuchtet Gauß als Österreicher auch die Vergangenheit seiner Heimat bezüglich Leben und Leid jüdischer Mitbürger. Das Buch […]

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2509_Nietzsche

Christiane Tietz: „Nietzsche – Leben und Denken im Bann des Christentums“

Nietzsche ist einer der am meisten missverstandenen und „missbrauchten“ Philosophen, was sich besonders in der politischen Verballhornung des „Übermensch“-Begriffs durch die Nationalsozialisten zeigte. Er war ein erbitterter Gegner des christlichen Glaubens, was ihn vor allem in der restaurativen Bundesrepublik nicht gerade zu einem Sympathieträger machte. Nun hat sich mit Christiane Tietz ausgerechnet eine Theologin, die […]

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2507_Mythen

Mathias Brodkorb: „Postkoloniale Mythen“

Mathias Brodkorb, Jahrgang 1977, hat Philosophie studiert und arbeitet als freier Journalist. Als SPD-Mitglied war er lange als mecklenburgischer Abgeordneter und Minister im politischen Geschäft tätig. Diese (gesellschafts)politische Einordnung scheint dem Rezensenten notwendig, um eine falsche, d.h. „rechte“ Zuordnung seitens der Leser zu vermeiden, denn Brodkorb bezieht deutlich Stellung gegen eine vor allem in linksliberalen […]

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