Archive | Städel-Museum

Middendorf: "Electric Night" (1979)

Die „heftige“ Malerei der Achtziger

Das Städelmuseum thematisiert in der Ausstellung „Die 80er. Figurative Malerei in der BRD“ die kurze Eruption eines provokanten Malstils. Im 20. Jahrhundert wurde die gute alte, akademisch unterfütterte Malkunst erst durch den Expressionismus und dann durch die geometrisch-abstrakte Malerei aus den Angeln gehoben und aufs Altenteil geschickt. Doch frei nach dem Motto „Die Revolution frisst […]

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Das zweite "Mittagessen" - "dekorative Tafel" von 1873

Impressionistischer Champagner zum Jubiläum

Das Frankfurter Städel-Museum zeigt die Sonderausstellung „Monet und die Geburt des Impressionismus“ mit bedeutenden Werken des 19. Jahrhunderts. In diesem Jahr feiert das Städel-Museum sein zweihundertjähriges Bestehen. Zu diesem Jubiläum haben Direktor Max Hollein und seine Mannschaft sich etwas Besonderes einfallen lassen: eine Übersicht über die Entstehung und Entwicklung des Impressionismus am Beispiel von Claude Monet. […]

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Wolf Huber: "Landschaft"

Ausbruch aus der Schablone

Das Frankfurter Städel-Museum zeigt in der Ausstellung „Phantastische Welten“ Bilder aus der expressiven Phase des frühen 16. Jahrhunderts. Während des Mittelalters gab es eine klare Vorgabe der Kirche – ob explizit oder implizit, sei dahingestellt – hinsichtlich der Darstellung christlicher Mythen und Heiliger. Dabei hatte die naturgetreue – weltliche! – Abbildung im Sinne eines Bilderverbots […]

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Correggio: "Sitzender Prophet mit Buch"

Graphische Juwelen aus dem Archiv

Das Städel zeigt in der Ausstellung „Von Raffael bis Tizian“ ausgewählte Graphiken der eigenen Sammlung. Das Frankfurter Städel-Museum verfügt über eine umfangreiche Graphik-Sammlung, in der die italienische Renaissance einen Schwerpunkt bildet. Da graphische Arbeiten sehr lichtempfindlich sind, können sie nicht dauerhaft präsentiert werden. Deshalb wählt die Städel-Leitung von Zeit zu Zeit gewisse Werke aus, die […]

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Naya: Markusbibliothek in Venedig (1875)

Kunst oder Technik? Konkurrenz oder Ergänzung?

Das Städel-Museum zeigt die Ausstellung „Lichtbilder. Fotografie im Städel-Museum von den Anfängen bis 1960“. Die Erfindung der Fotografie im Jahr 1839 revolutionierte nicht nur die Kunst sondern auch die Gesellschaft und vor allem die Publizistik. Konnten sich vorher nur wirklich begüterte Bürger Bilder oder gar Selbstportraits leisten, standen diese Abbildungen jetzt einer wesentlich breiteren Öffentlichkeit zur […]

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Emil Nolde: Herbstmeer

Ein Fest der Farben – samt Braun

Das Frankfurter Städel-Museum ehrt den Maler Emil Nolde mit einer umfassenden Retrospektive. Emil Nolde stellt im kollektiven deutschen Gedächtnis eine Ausnahme dar. Obwohl er 1933 die Machtergreifung Adolf Hitlers begeistert begrüßte und auch nach der Abwertung seiner Werke als „Entartete Kunst“ weiterhin an den Führer glaubte, galt er der deutschen Nachkriegsgesellschaft als Dissident und Verfolgter. […]

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Ernst Ludwig Kirchner: "Melancholie"

Der Blick in die Augen des Anderen – Porträtzeichnungen im Frankfurter Städel-Museum

Das menschliche Gesicht und dabei vor allem der Blick in all seinen Facetten hat bildende Künstler, vor allem Maler, schon immer fasziniert. Daher die vielen Porträts, die auf die Darstellung des restlichen Körpers verzichten, sich auf die Gesichtszüge und auf den Ausdruck konzentrieren und versuchen, die seelische Befindlichkeit des Porträtierten herauszuarbeiten. Und wenn mal kein […]

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