„1000 Places To See before You Die“

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Eintausend besonders schöne Städte, Landschaften, Radstrecken, Wandertouren etc. in Deutschland, Österreich und der Schweiz werden in der neuesten, überarbeiteten Auflage von „1000 Places To See Before You Die“ beschrieben.

Kennen Sie schon die „Glas-Straße“ mit der Glas-Stadt Zwiesel? Wer heute noch die Kunst des Glashandwerks bewundern will, ist hier in Bayern richtig und muss nicht bis nach Venedig reisen. Oder Lust auf Bergwandern und dabei 400 Gipfel gleichzeitig sehen?  Dann hin zum Nebelhorn bei Oberstdorf. Die höchste Seilbahn des Allgäus führt auf den den 2.214 Meter hohen Gipfel. Eine besondere Attraktion dort oben ist der „Flying Fox“, eine 300 Meter lange  Seilrutsche. Ein Vergnügen für Kinder und Erwachsene. Für Radler  bietet sich der Mecklenburgische Seen-Radweg an, der 640 km lang von Lüneburg  über Ludwigslust bis nach Wolgast und zur Insel Usedom führt.

Weiter geht es nach Österreich. Hier wird die atemberaubende Strecke über den Großglockner-Pass empfohlen. Früher ein wichtiger Handelsweg, durchquert die Straße die malerischsten Regionen Österreichs. Die herrliche Strecke beginnt in Bruck im Salzachtal und führt nach Heiligenblut im Nationalpark Hohe Tauern. Hier liegen 300 Dreitausender mit 246 Gletschern. Besonders reizvoll ist der Mondsee in Oberösterreich, der gekrümmt vor der dramatischen Kulisse der steil aufragenden Drachenwand liegt. Der See ist der wärmste des Salzkammerguts und bringt es auf 26 Grad Celsius. hier ist die größte Segel- und Surfschule des deutschsprachigen Raums beheimatet. Wer es lieber etwas frischer mag, dem sei das Gletscherwandern im Kaunertal empfohlen. Hier herrscht auch im Sommer Eiszeit.

An Österreich schließen Tipps aus der Schweiz an, etwa die Aare-Schlucht im Kanton Bern, die an Juli- und Augustabenden besonders mystisch erscheint. Auch die Gletscherschlucht Rosenlaui, ebenfalls im Kanton Bern, ist ein besonderes Erlebnis. Wer ein ausgefallenes Hotel in der Bergeinsamkeit sucht, dem sei das „Maloja Palace“ empfohlen. Hier entsteht nach einer wechselvollen Geschichte wieder ein Prachtbau, der seinesgleichen sucht und ein Ausgangspunkt für Hochgebirgswanderungen ist.

Der zweite Band geht über die deutschsprachigen Länder hinaus und sei den Reiselustigen empfohlen, denen die Reiseideen für Deutschland, Österreich und die Schweiz nicht genügen. Wer über den eigenen Tellerrand hinausschauen möchte, dem sei die ebenfalls aktualisierte Neuauflage für „Weltreisende“  empfohlen. Hier werden die berühmtesten Reiseziele sowie deren verborgene Schätze vorgestellt, die es noch zu entdecken gilt. Diese Reise führt über England, Frankreich, Skandinavien und einsame Inseln im Atlantik bis nach Amerika, China, Afrika und noch viele andere Regionen, die hier alle aufzuführen den Rahmen sprengen würde. Am besten, man bestellt gleich beide Bücher und beginnt anschließend mit der Reiseplanung.

Der Reiseliebhaber kann bei diesen umfangreichen Werken aus dem Vollen schöpfen. Von verwunschenen Landschaften über Luxushotels bis hin zu architektonischen Meisterwerken und spektakulären Kunstwerken erzählt das Buch und inspiriert den Leser, die Schönheiten der Welt zu entdecken.

Die beiden Bücher sind im Verlag Vista Point erschienen, umfassen jeweils knapp 1200 Seiten und kosten jeweils 19,99 Euro.

Barbara Raudszus

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