Archive | Literatur

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Christian Kracht: „Eurotrash“

„Eurotrash“ ist der Titel des neuen Romans von Christian Kracht. Dieser Titel ist eine Herausforderung und lässt die Leserin erst einmal bei Wikipedia nachschauen. Dort heißt es: „Eurotrash …. ist ein englischer, in den Vereinigten Staaten von Amerika entstandener, zumeist abfälliger … Begriff. Er dient dazu, den Lebensstil, das Verhalten oder die Anmutung von Europäern […]

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Cover Apeirogon

Colum McCann: „Apeirogon“

Wer besser verstehen will, wie die Menschen in Israel und im Westjordanland mit dem Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis umgehen, der sollte unbedingt den Roman „Apeirogon“ des irischen Autors Colum McCann lesen. Der Begriff „Apeirogon“ steht für die Vielschichtigkeit des Nah-Ost-Konflikts: Der griechische Begriff „Apeirogon“ bedeutet etwa „unendlich viele Winkel“ (Wikipedia) und bezeichnet eine geometrische […]

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Sasha Filipenko: „Der ehemalige Sohn“

Wie ein Leben in Minsk/Belarus aussehen könnte, das beschreibt Sasha Filipenko in eindringlichen Worten in seinem Roman „Der ehemalige Sohn“. Franzisk wächst hauptsächlich bei seiner Großmutter aus. Sie möchte, dass er fleißig Cello übt, damit er an der Musikschule weiter kommt, aber Franzisk spielt lieber mit seinen Freunden Fußball. Doch die nächste Prüfung steht bevor, […]

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2106_Aufstehen

Helga Schubert: „Vom Aufstehen – Ein Leben in Geschichten“

In ihrem Buch „Vom Aufstehen – Ein Leben in Geschichten“ versammelt Helga Schubert 29 Erzählungen, die alle als Skizzen und Erinnerungen der Autorin miteinander zusammenhängen. So ist es eher ein autobiographischer Roman geworden. Es scheint, dass die so uneitle Autorin sich nicht anmaßen möchte, ihr Buch „Roman“ zu nennen. Worum geht es in diesen Skizzen […]

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Julie Zeh: „Über Menschen“

Mit diesem Buch zeigt die bekannte Autorin durchaus Mut, denn sie beschreibt die öffentlich schon festgelegte Sicht auf den immanenten Rechtsextremismus in der brandenburgischen Provinz aus einer ungewohnten und – für manche – nicht unbedingt hundertprozentig politisch korrekten Perspektive. Die Mittdreißigerin Dora entflieht der Berliner Corona-Krise und vor allem ihrem apokalyptisch moralisierenden Lebensgefährten Robert in […]

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Romina Casagrande: „Als wir uns die Welt versprachen“

Romina Casagrande hat sich eines schwierigen Themas angenommen: der Schicksale der Schwabenkinder. Ab dem 18. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts wurden hunderte von Kindern sehr armer Familien aus der Schweiz zu den Höfen Oberschwabens geschickt, um dort zu arbeiten. Die Kinder waren teilweise erst fünf Jahre alt. Es erwartete sie ein knallhartes Arbeitsleben ohne […]

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Sue Monk Kidd: „Die Erfindung der Flügel“

Der Roman spielt in den Südstaaten der USA von 1803 bis 1838. Wir tauchen ein in das Leben reicher Gutsbesitzer in Charleston, South Carolina, die ein angenehmes Leben auf Kosten vieler schwarzer Sklaven führen. Die elfjährige Sarah erhält zum Geburtstag ein besonderes Geschenk, nämlich die zehnjährige Sklavin Hetty, „Handful“ genannt, die ihr als Dienstmädchen zur […]

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Judith Hermann: „Daheim“

„Daheim“ nennt Judith Hermann ihren neuen Roman und schlägt mit diesem Titel ihr zentrales Thema an: Was sind das für Menschen, die sich irgendwo daheim fühlen und Wurzeln schlagen können? Was treibt dagegen andere, nach neuen Orten aufzubrechen ohne das Bestreben, dort Wurzeln zu schlagen? Die einen suchen die Stabilität des Bekannten, nehmen dafür Einengung […]

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Sharon Dodua Otoo: „Adas Raum“

„Totope, März 1459 – In der längsten Nacht des Jahres klebte Blut an meiner Stirn, und mein Baby starb.“ So beginnt Sharon Otoos Roman „Adas Raum“, Geburt und Tod in einem Satz. Damit steigt Otoo ein in das Thema ihres Romans: die Unterdrückung und Ausbeutung der Frau in den letzten 500 Jahren bis in die […]

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