Archive | Literatur

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T. C. Boyle: „No Way Home“

Boyles neuer Roman „No Way Home“ zeichnet die ausweglose Geschichte dreier Protagonisten nach: Terry, ein angehender Arzt aus Los Angeles, Bethany, seine junge Geliebte, und Jesse, Bethanys Verflossener. Terry übernimmt nach dem Tod seiner Mutter deren Haus in Boulder City, Nevada. Er beabsichtigt zwar nicht, dort einzuziehen, muss aber alle Formalitäten regeln. Zufällig trifft er […]

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Ken Follett: „Stonehenge – die Kathedrale der Zeit“

Stonehenge, das imposante kreisrunde Gebilde aus gigantischen Säulen, auf denen wiederum im Kreis angeordnete Steinquader ruhen, hat schon immer Rätsel aufgegeben. Was waren Sinn und Zweck dieser alles überragenden Anlage? Wie konnten Menschen der Jungsteinzeit vor fünftausendJahren diese tonnenschweren Steinsäulen aus dem weit entfernt liegenden Tal der Steine zu ihrem Bestimmungsort transportieren? Fragen über Fragen…… […]

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Mona Lisa Cover

Karin Nohr: „Mona Lisa auf der Couch“

Karin Nohr ist Schriftstellerin und Psychoanalytikerin. Ihr 2019 erschienener Roman „Kieloben“ hat autobiographischen Hintergrund. Der Roman thematisiert unverarbeitete Kindheitserfahrungen, setzt sich mit der Rolle des Vaters auseinander, der seine Verwicklung in das Nazi-Regime verschweigt, und bearbeitet einen traumatischen Schicksalsschlag. In ihrem neuen Roman „Mona Lisa auf der Couch“ schöpft Karin Nohr aus dem Fundus ihrer […]

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Ijoma Mangold: „Das deutsche Krokodil“

Ijoma Mangold beschreibt in diesem Buch seine Kindheits- und Jugenderinnerungen in Deutschland. Er wächst als Mischlingskind bei seiner alleinerziehenden deutschen Mutter in Heidelberg auf. Sein nigerianischer Vater verschwindet bald nach Ijomas Geburt wieder nach Afrika und hat viele Jahre keinen Kontakt zu seinem Sohn. Ijoma kennt nur die Zweisamkeit mit seiner Mutter und vermisst seinen […]

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Cover

Juliette Pary: „An die Deutschen – Gedichte“

Die Journalistin, Schriftstellerin und Übersetzerin Juliette Pary (1903-1950) war in Deutschland bisher nahezu unbekannt. Sie wurde als Kind einer jüdischen Akademikerfamilie in Odessa als Julia Gourfinkel geboren. 1925 siedelte sie nach Paris über, um den Wirren nach der Revolution in der Sowjetunion zu entkommen. Als Hommage an die Stadt Paris änderte sie ihren Namen in  […]

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Christine Wunnicke: „Wachs“

Der Roman „Wachs“ von Christine Wunnicke spielt im Paris des 18. Jahrhunderts vor der Französischen Revolution. Es ist eine Zeit des Aufbruchs und neuer, revolutionärer Gedanken. Die zwölfjährige Marie Biheron, klein und zierlich, wagt sich in die nahegelegene Kaserne zu den Musketieren und bittet darum, eine Leiche kaufen zu dürfen. Sie ist die Tochter des […]

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Cover

Ian McEwan: „Was wir wissen können“

In seinem 2022 erschienenen Roman „Lektionen“ blickt der britische Schriftsteller Ian McEwan am Beispiel des Lebenslaufes seines Protagonisten auf die großen Ereignisse und Fragen seiner eigenen Lebensspanne von 1948 bis in die 2020er Jahre zurück. Sein neuer, 2025 auf Englisch und auf Deutsch erschienener Roman „Was wir wissen können“ hat eine ganz andere Perspektive. Sein […]

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Beatrix Gerstenberger: „Die Hummerfrauen“

Der Roman „Die Hummerfrauen“ spielt in dem kleinen Fischerort Stone Harbor im US-Staat Maine. Hier leben die Einwohner seit vielen Jahren vom Hummerfang. Reich werden sie davon nicht, aber ihre Existenz ist gesichert. Zum Fischen geht es frühmorgens raus aufs Meer, wo die Fangkörbe eingeholt und die gefangenen Hummer eingesammelt werden. Danach bestücken die Hummerfischer […]

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Dorothee Elmiger: „Die Holländerinnen“

Zurecht hat die Schweizer Autorin Dorothee Elmiger für ihren Roman „Die Holländerinnen“ den Deutschen Buchpreis 2025 erhalten. „Die Holländerinnen“ ist ein kluges, anspruchsvolles und gleichzeitig verstörendes Buch, das mich so gefesselt hat, dass ich es kaum zur Seite legen konnte. Dieser Roman ist ein Bericht über die Vortragsreihe einer bekannten und erfolgreichen Schriftstellerin. Geplant ist, […]

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Redereiche Preisverleihung

Am 1. November fand im Großen Haus des Staatstheaters Darmstadt die diesjährige Preisverleihung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in drei Kategorien statt. Der Johann-Heinrich-Merck-Preis ist der Literarischen Kritik und dem Essay gewidmet, der Sigmund-Freud-Preis ehrt Wissenschaftliche Prosa und der Georg-Büchner-Preis schließlich gilt – ohne weitere Fokussierung – einfach der Literatur. In seiner Begrüßungsrede […]

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