Archive | Bücher

Goldhorn, Marius, Park

Marius Goldhorn: „Park“

Mit dem schmalen Band „Park“ legt der 29-jährige Autor Marius Goldhorn seinen Debütroman vor. Der Roman gibt ein Abbild des durch social media geprägten Lebens seiner Generation. Arnold, aus dessen Perspektive wir diese Welt kennenlernen, ist ein junger Mann Mitte zwanzig, der sich als Lyriker versteht und versucht, seine Erfahrungen, seine sinnlichen Wahrnehmungen, Hoffnungen und […]

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2012_Miesepups_basic

Kirsten Fuchs/Cindy Schmid: „Der Miesepups“

Miesepups, der drollige, moosbewachsene Kerl mit einem Gebüsch auf dem Kopf, mit seinem roten Mäntelchen und den braunen Tretern, ist eigentlich immer schlecht gelaunt. An seiner Haustür steht deshalb auch ein Schild mit der Aufschrift „Nicht klingeln“. Er will keinen Kontakt zu niemandem. Doch eines Tages stehen Heichhörnchen, Nakinchen und Kucks vor seiner Tür. Doch […]

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2012_Hoffnungswinter

Peter Prange: „Winter der Hoffnung“

Deutschland hat den Zweiten Weltkrieg verloren. Die Städte sind zerbombt, und es fehlt an allem. In Altena, einer Kleinstadt im Mährischen Kreis, herrscht der sogenannte Hungerwinter, der mit eisiger Kälte gleich doppelt zuschlägt. Die Fabrikantenfamilie Wolf mit drei erwachsenen Töchtern steht im Mittelpunkt der Romanhandlung. Altena ist von den Briten besetzt, und gerade wird verhandelt, […]

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2012_weihnachtsmann

Ursel Scheffler/Jutta Timm: „Ach, du dicker Weihnachtsmann“

Es ist Weihnachten. Alle Päckchen sind verteilt, und der Weihnachtsmann gönnt sich ein entspannendes Fußbad nach all der Plackerei. Todmüde fällt er in sein Bett und wacht erst nach acht Tagen wieder auf. Weihnachten ist längst vorbei und die geheime Mission des Weihnachstmannes damit ebenso. Als älterer Herr geht er jetzt erst einmal einkaufen. Dann […]

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2012_Wolkenbrot

Baek Hee Na/Kim Hyang Soo: „Wolkenbrot“

Für welche Überraschungen doch ein Regentag sorgen kann: unglaublich, was die beiden Katzenkindern draußen erleben. Während sie noch staunend den Regenhimmel betrachten, verfängt sich ein kleines Wölkchen in einem Baum gerade so hoch, dass die Kinder es herunter pflücken können. Sie tragen es stolz nach Hause, und ihre Katzenmama backt daraus leckere Wolkenbrötchen. Kaum sind […]

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cover nulluhrzug

Juri Buida: Nulluhrzug

Der Roman „Nulluhrzug“ von Juri Buida ist im russischen Original bereits 1993 in der Zeitschrift „Oktjabr“ in Moskau erschienen. Erst jetzt wurde er ins Deutsche übersetzt. Der Roman ist als Parabel zu verstehen, die zeigt, was autoritäre Regimes mit Menschen machen, denen als reinen Befehlsempfängern jegliche Entscheidungsfreiheit und Individualität genommen wird. Ort der Handlung ist […]

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2012_spinner

Benedict Wells: „Spinner“

Bendedict Wells stellt seinem Roman einen Satz von Arthure Rimbau voran: „Ich bin ein anderer“. Der Satz ist gut gewählt, schildert er doch den Tenor des Romans. Jasper ist nach dem Abitur nach Berlin gegangen, um dort zu studieren. Er kokettiert gerne damit, Schriftsteller zu werden, nicht etwa, um seine Umwelt zu beeindrucken, sondern eher, […]

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2012_Kunstmann

Kristof Magnusson: „Ein Mann der Kunst“

Kristof Magnusson hat sich bereits als Verfasser von „Das war ich nicht“ und „Ein Arztroman“ als treffsicherer satirischer Beobachter prägnanter Lebensbereiche ausgezeichnet. In dem vorliegenden Roman nimmt er jetzt den Kunstbetrieb sowie dessen Eitelkeiten und Egomanien aufs Korn. Ein privates Kunstmuseum im Rhein-Main-Gebiet hat ein angrenzendes Grundstück geerbt und plant dort einen Anbau, der ausschließlich […]

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